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Der 61-Jährige hält Brasilien derzeit nicht für konkurrenzfähig, da man den Entwicklungen hinterherhinke.

Rio de Janeiro. Auf der internationalen Fußball-Messe Soccerex kritisierte Paul Breitner am Mittwoch gegenüber dem Fernsehsender SporTV den brasilianischen Fußball. Mit deutlichen Worten reagierte der ehemalige Mittelfeldspieler auf die Entlassung von Trainer Mano Menezes, der Altmeister Luiz Felipe Scolari weichen musste.

Barcelona und Spanien als Vorbilder

„Die Probleme des brasilianischen Fußballs können nicht damit gelöst werden, den Trainer zweimal, fünfmal oder zehnmal auszutauschen”, kommentierte der 61-Jährige den zweiten Trainerwechsel innerhalb von zwei Jahren und attestierte den Brasilianern eine falsche Einstellung: „Ich denke, die Brasilianer haben die letzten 10 oder 15 Jahre geschlafen oder sie denken, 'wir sind die besten in der Welt, für immer'.“   

Scolari, der Brasilien bereits 2002 zur Weltmeisterschaft geführt hatte, soll 2014 bei der WM im eigenen Land für den sechsten Titel sorgen.  

Dazu müsse man sich am FC Barcelona oder an Titelträger Spanien orientieren, urteilte Breitner: „Wenn eine Mannschaft nicht in der Lage ist, in dem Tempo dieser Mannschaften zu spielen, kann sie nicht Topfavorit sein.”

EURE MEINUNG: Hat Breitner recht? Hat der Rekordweltmeister die Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen?

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