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Der 64-Jährige übernimmt das Amt bereits zum zweiten Mal und soll die Südamerikaner 2014 zum WM-Sieg im eigenen Land führen.

Brasilia. Den Gerüchten folgte Donnerstag die Bestätigung: Luiz Felipe Scolari tritt die Nachfolge des vor wenigen Tagen entlassenen Mano Menezes an. Scolari soll die brasilianische Nationalelf bei der kommenden Weltmeisterschaft im eigenen Land zum sechsten WM-Titel führen. Schon 2002 war ihm dies als Trainer Brasiliens gelungen.

Kein Erfolg in Europa

Vor zehn Jahren gewannen die Brasilianer im Finale von Yokohama gegen die deutsche Nationalmannschaft. Dennoch trat Scolari wenig später zurück und wurde noch im selben Jahr Nationaltrainer Portugals, das er 2004 bis ins Finale der Europameisterschaft führte.

Auf Vereinsebene trainierte der 64-Jährige unter anderem den FC Chelsea, konnte in London jedoch die Erwartungen nicht erfüllen. Nach Einem Jahr in Usbekistan wurde Scolari 2010 Trainer von Palmeiras Sao Paulo, musste sein Amt im September wegen Erfolglosigkeit jedoch niederlegen.

Ziel: WM-Titel 2014

Die in Scolari gesetzten Hoffnungen sind in Brasilien groß. Der Sieg bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land gilt als gesetztes Ziel. Die Verantwortlichen des brasilianischen Fußballverbandes CBF sind optimistisch. „Das Volk wird mit unserer Wahl zufrieden sein“, erklärte Präsident Jose Maria Marin.

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