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Der 38-Jährige blickt auf eine lange Karriere bei vielen Vereinen zurück und ist sich sicher, dass er in Madrid mit etwas mehr Geduld Erfolg gehabt hätte.

Porto Alegre. Ze Roberto ist sich sicher, dass er sich bei Real Madrid durchgesetzt hätte, wenn er etwas länger in der spanischen Hauptstadt geblieben wäre. Der 38-Jährige wechselte im Jahr 1997 von Portuguesa São Paulo zu den Königlichen. Von dort kehrte er jedoch schnell zurück nach Brasilien, um sich einen möglichen Platz in der Nationalmannschaft für die WM 1998 zu sichern.

„Ich war noch sehr jung“

Auf der ofiziellen Internetseite der FIFA sagte Ze Roberto: „Ich verließ Brasilien, als ich noch sehr jung war. Vor allem verließ ich einen sogenannten 'kleinen Verein' wie Portugesa, um zu einem einzigartigen Klub wie Real Madrid zu wechseln.“

Der Traum von der WM 1998

„Ich wusste, dass ich Zeit brauchen würde, um dort zu bestehen. Aber ich habe davon geträumt bei der Weltmeisterschaft zu spielen. Ich war Stammspieler bei den Junioren und so hatte ich eine kurze Unterhaltung mit dem damaligen Nationaltrainer Mario Zagallo. Er sagte mir, dass ich ein Teil seines Teams werde, aber nur wenn ich regelmäßig spielen würde“, so der Brasilianer weiter.

„Hätte mich durchgesetzt“

„Ich wusste, dass ich für einen festen Platz in der Startaufstellung bei Real Madrid noch ein paar Jahre hätte bleiben müssen. Aber mit der WM im Hinterkopf habe ich Real verlassen und bin zu Flamengo gewechselt. Wäre ich in Madrid geblieben, hätte ich mich auch durchgesetzt, ganz egal wie groß die Konkurrenz war.“

Ze Roberto, der jetzt zur Zeit in Brasilien bei Gremio Porto Alegre spielt, stand unter anderem bei Bayer Leverkusen, Bayern München, Santos und dem HSV unter Vertrag.

EURE MEINUNG: Hätte sich Ze Roberto bei den Königlichen gegen Steve MacManaman und Luis Figo beweisen können?
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