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Früher galt er als „Fußball-Mozart“, der als intellektueller Feingeist nicht so richtig reinpasste in den harten Profi-Alltag. In Australien hat sich für ihn vieles verändert.

Brisbane. Thomas Broich konnte sich trotz großartiger technischer Fähigkeiten weder bei Borussia Mönchengladbach, noch in Köln oder beim 1. FC Nürnberg so richtig durchsetzen, weshalb er sich 2010 für einen Wechsel nach Australien zu Brisbane Roar entschieden hat. Diese Entscheidung sollte sich für ihn als Glücksfall erweisen.

Luftveränderung war nötig

Sportlich und privat brauchte der eloquente Broich eine Luftveränderung. Die hat ihm scheinbar richtig gut getan. Denn nach dem Einzug ins Liga-Finale wurde dem mittlerweile 31-Jährigen eine besondere Auszeichnug zuteil_ So wurde er in seiner neuen Wahlheimat zum Fußballer des Jahres gewählt. Und das vor seinem Mannschaftskollegen Besart Berisha.

Broich der Kinoheld

Der gebürtige Bayer erhielt von den Profikollegen der australischen A-League 390 Stimmen. Schon in seiner Debütsaison konnte der Filigrantechniker mit seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten die fußballinteressierte Bevölkerung in „Down Under“ begeistern. Neben seinen tollen Pässen verzückte er mit einer außergewöhnlichen Technik und variantenreichen Schüssen. Dokumentarisch wurde die Zufriedenheit von Broich mit dem Kinofilm „Tom meets Zizou“ veranschaulicht, der im Sommer 2011 in den deutschen Kinos erschien.

Broich hat sein Glück gefunden

Auch wenn die A-League mit dem Niveau der europäischen Profiligen nicht vergleichbar ist, so ist es dennoch enorm, in welcher kurzer Zeit sich Broich einen Kultstatus auf dem fünften Kontinent erspielt hat. Scheinbar scheint Broich genau dieses Leben zu gefallen, denn auch privat fühlt er sich in Australien pudelwohl.

Am 22. April geht es für Broich und seinem Verein Brisbane Roar schon zum zweiten Mal in Folge um die australische Meisterschaft. Brisbanes Gegner im Finale wird zwischen den Mariners und Perth Glory ermittelt.

Eure Meinung: Wie schätzt Ihr Thomas Broich ein?

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