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Vor einem Ligaspiel in Buenos Aires gab es eine Schießerei, bei der 13 Menschen verletzt wurden. Beiteiligt waren Fans von beiden Vereinen.

Buenos Aires. Bei einer Schießerei im Vorfeld des Duells zwischen den argentinischen Fußball-Erstligisten River Plate und Tigre sind am Sonntag 13 Menschen verletzt worden.

Auslöser des Vorfalls mit Beteiligung beider Fan-Lager war laut Behörden in Victoria, einem Vorort von Buenos Aires, eine kriminelle Bande. „Es geht um Geld und die Kontrolle wichtiger Geschäfte. Diese Mafia wird von den Klubs toleriert und ist bewaffnet“, sagte Monica Nizzardo von der Organisation „Save Football“ („Rettet den Fußball“).

Vorwürfe gegen Funktionäre

Nizzardo erhob schwere Vorwürfe gegen die argentinischen Fußball-Funktionäre: „Die Klub-Direktoren tragen einen Großteil der Verantwortung, genau wie der argentinische Fußball-Verband, die Justiz und die Polizei.“
Ihren Angaben nach hat Gewalt im Fußball in Argentinien seit dem Jahr 1979 165 Menschen das Leben gekostet.

Das Spiel fand trotz der Schießerei statt und River Plate gewann vor den eigenen Fans mit 3:2. Damit bleibt der Traditionsverein nach drei Spielen ungeschlagen.

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