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Die „Hand Gottes“ hatte zuletzt Probleme mit der italienischen Justiz. Sein Anwalt teilte mit, der Fall sei abgehakt - die örtlichen Behörden widersprechen jedoch.

Rom. Fußball-Idol Diego Maradona darf laut seines Anwalts wieder gefahrlos italienischen Boden betreten. Wie Maradonas Verteidiger mitteilte, hat der argentinische Weltmeister von 1986 seine langjährigen Probleme mit der italienischen Steuerbehörde gelöst, er wurde vom Verdacht der Steuerhinterziehung freigesprochen. Der Fiskus hatte von Maradona 40 Millionen Euro verlangt. „Damit wird er als freier Mensch wieder nach Italien zurückkehren können“, erklärte Angelo Pisani am Freitag.

Die italienischen Behörden bestritten allerdings eine Einigung. Sie drohten Maradona sogar mit einer Klage, da der Anwalt Informationen verbreite, die nicht der Position der Behörden entsprechen würden.

„Ich bin kein Steuersünder“

Maradona war 2005 wegen Unregelmäßigkeiten während seiner Zeit beim SSC Neapel zur Zahlung von 37,2 Millionen Euro verurteilt worden. Die italienische Justiz rollte den Fall 2011 neu auf.

Maradona hatte zuletzt immer wieder betont, er wolle eine Geschichte beenden, die sein „Leben vergiftet“ und ihn vieler Gelegenheiten beraubt habe. „Sie hat mir aber vor allem 18 Jahre Liebe der Neapolitaner entzogen. Ich bin kein Steuersünder, daher ist diese Situation für mich besonders bitter“, sagte Maradona.

Der einstige Weltstar wird in Neapel wie ein Held verehrt. Er führte Napoli 1987 und 1990 zur Meisterschaft sowie 1989 zum Gewinn des UEFA-Pokals.

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