Maradona ist nicht mehr Argentiniens Nationaltrainer

Ein Sprecher des argentinischen Fußballverbandes AFA hat das bestätigt, was sich in den vergangenen Tagen schon abgezeichnet hat: Diego Maradona wird nicht als Trainer der Nationalmannschaft weitermachen.

Diego Maradona ist am Boden zerstört (Getty Images)

Buenos Aires. Die Zeit von Diego Maradona als Trainer der Nationalmannschaft Argentiniens ist vorbei. Das bestätigte ein Sprecher des Fußballverbandes AFA am Dienstagabend. Damit bestätigten sich die Gerüchte, die sich in den vergangenen Tagen hartnäckig gehalten hatten. Nach der Weltmeisterschaft in Südafrika hatte es zunächst so ausgesehen, als ob Maradona trotz des schmerzhaften Ausscheidens im Viertelfinale gegen Deutschland weitermachen würde.

Angespanntes Verhältnis

Die Nachrichtenagentur AP hatte jedoch berichtet, dass Verbandspräsident Julio Grondona den Trainer aufgefordert habe, sieben seiner Assistenten auszutauschen. Maradona hatte daraufhin erklärt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde, wenn auch nur einer seiner Vertrauten rausgeworfen würde. Das Verhältnis zwischen dem Superstar des argentinischen Fußballs und dem Verband war in der Vergangenheit oft angespannt.

Ärger in Südafrika

Zuletzt ließ Maradona einen Termin zum Gespräch über die Vertragsverlängerung platzen. In Südafrika gestattete er Reportern den Zutritt zu den Trainingseinheiten der „Albiceleste“, doch hochrangige Funktionäre der AFA und Wirtschaftsvertreter mussten auf Anweisung des Trainers draußen bleiben. Dieses schlechte Verhältnis führte nun zur Trennung von Verband und Übungsleiter. Als mögliche Nachfolger nennt die Nachrichtenagentur AP Alejandro Sabella von Estudiantes und Miguel Russo von Racing.

Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Abschied von Diego Maradona?



 
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