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Die Gerichte in Kairo haben die Verantwortlichen einem Massenaufruhr aus dem Jahr 2012 zum Tode verurteilt. Beim Spiel zwischen Al-Masry und Al-Ahly waren 74 Fans getötet worden.

Kairo. Ein Gericht in Ägypten hat die Todesstrafe für 21 Verantwortliche der Stadionkatastrophe in Port Said bestätigt. Im Februar 2012 waren bei einem Spiel zwischen Al-Masry und Al-Ahly nach einer Massenaufruhr insgesamt 74 Menschen getötet worden. Nach dem Urteil kam es zu Unruhen.

Von den insgesamt 73 Angeklagten waren 21 zum Tod durch Erhängen verurteilt worden. Gegen weitere Personen wurden Haftstrafen zwischen einem Jahr und lebenslänglich verhängt. Auch zwei Polizisten wurden für ihre Rolle bei der Massenpanik zu jeweils 15 Jahren Haft verurteilt.

Krawalle aus beiden Fan-Lagern

Das ursprüngliche Urteil war am 26. Januar in Port Said gefällt worden. Anhänger beider Klubs hatten wütend auf darauf reagiert, bei Unruhen in der vergangenen Woche sollen acht Menschen getötet worden sein, darunter drei Polizisten.

Nach der Bestätigung des Urteils wurden in Kairo Büros der Polizei und des nationalen Fußballverbands zum Ziel weiterer Unruhen. „Die Büros des ägyptischen Fußballverbands waren nach nur 15 Minuten vollständig ausgebrannt“, erklärte Geschäftsführer Tharwat Sweilem.

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