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Es erschienen zwar weit weniger Demonstranten als angekündigt. Dennoch sorgten die wenigen Aufsässigen vor allem in Sao Paulo und Rio de Janeiro für Verwüstung.

Sao Paulo. Die erste große Massendemonstration im WM-Jahr endete in Brasilien gleich in Gewalt und Zerstörung. In Sao Paulo wurden 128 Personen festgenommen, nachdem aus dem zunächst friedlich verlaufenden Umzug von rund 2500 Protestlern unter dem Motto "Nao vai ter Copa" (Es wird keine WM geben) ein kleiner Teil der sogenannten Black Blocs Geschäfte und Banken verwüstete und einen VW-Käfer in Brand steckte.

Die über das soziale Internet-Netzwerk Facebook organisierte Kundgebung fand jedoch landesweit nur wenig Anklang. Etwa 130 Demonstranten erschienen in Rio de Janeiro, weitere 60 teilweise vermummte Personen in der Hauptstadt Brasilia, und auch in den übrigen Landeshauptstädten weit weniger Teilnehmer, als sich über Facebook angekündigt hatten.

Konfrontation mit der Polizei 

Dennoch sorgten fast überall die schwarz gekleideten und Gesichtskapuzen tragenden Mitglieder der Schwarzen Blocks für Zerstörung und Konfrontationen mit der Polizei.

Weil aber soziale und politische Brennpunkte wie das Gesundheits- oder Bildungssystem sowie die Korruption in der Politik nur Randthemen waren, fanden die Aktionen nicht den gleichen Anklang wie bei den Kundgebungen während der Confed Cups im vergangenen Juni. 

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