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Deutschland hat gesprochen: Die Nationalmannschaft wird in Brasilien nicht Weltmeister und schwule Fußballer sollen sich nicht vor Karriereende outen, so das Umfrageergebnis.

Nürnberg. Bei zwei repräsentativen Umfragen des Sport-Informations-Dienstes (SID) durch das Nürnberger Marktforschungsinstitut puls kam es zu interessanten Ergebnissen. Demnach glaube nur ein kleiner Teil der Deutschen an einen Erfolg der DFB-Auswahl bei der WM-Endrunde in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). Außerdem sprach sich die Mehrheit gegen ein Outing homosexueller Fußballer während ihrer aktiven Laufbahn aus.

Nur eine Minderheit der Deutschen (13 Prozent) glaubt an den ersten WM-Titelgewinn der Nationalmannschaft nach 24 Jahren. Immerhin 41 Prozent glauben an einen Finaleinzug der deutschen Mannschaft, die zum bisher letzten Mal bei der EM 1996 einen Titel holte. Von einem Vorrunden-Aus geht rein statistisch niemand (0 Prozent) aus.

Outing ist "problematisch"

Bei einer anderen Umfrage des Marktforschungsinstituts rät die große Mehrheit der Deutschen homosexuellen Fußballern von einem Outing ab. Gut 69 Prozent der Befragten gaben an, dass sie einen solchen Schritt mit Blick auf die Karriere des Betreffenden für problematisch halten. Lediglich 26 Prozent sehen das anders.

In der vergangenen Woche hatte sich der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger als erster prominenter deutscher Fußballer öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt und damit eine große Debatte ausgelöst.

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