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2022 steigt die WM in Katar, das Land steht heftig in der Kritik. Der Chef des Organisationskomitees, Hassan Al Thawadi, räumt Fehler ein, wehrt sich aber auch gegen Vorwürfe.

Doha. Noch acht Jahre, dann findet die WM in Katar statt. Arbeiter, die unter sklavenähnlichen Bedingungen schuften und teilweise sogar sterben: Das Land sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt. Nun bezog der Chef des Organisationskomitees, Hassan Al Thawadi, Stellung.

"Natürlich bin ich traurig über die negativen Geschichten, die über Katar geschrieben werden. Aber ich lasse mir meinen Optimismus nicht nehmen. Außerdem werden einige Dinge nicht richtig transportiert, sondern überzogen dargestellt. Ich sage nicht, dass alles bei uns perfekt ist. Natürlich haben wir Fehler gemacht - jede Nation macht Fehler", sagte Al Thawadi der Bild.

"Untersuchungen laufen"

Er äußerte sich zudem zu den Baustellen, auf denen Arbeiter gestorben sind. "Die Unfälle waren nicht auf WM-Baustellen. Wir fangen erst in diesem Jahr an mit den Bauarbeiten", meinte der OK-Chef.

Und weiter: "Nichtsdestotrotz kann ich Ihnen versichern: Es laufen gerade Untersuchungen zu all diesen Beschuldigungen und ich kann ihnen noch nicht sagen, was falsch und was wahr ist bei diesen Anschuldigungen. Aber ich kann ihnen sagen, dass einige dieser Beschuldigungen, sollten sie zutreffen, gegen katarisches Recht verstoßen. Sie sind sogar kriminell."

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