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Der FIFA-Boss plant, das bei der Klub-WM eingesetzte Spray auch bei der WM in Brasilien einzusetzen. Die Diskussion über den Nutzen ist in vollem Gange.

Marrakesch. Das umstrittene Freistoß-Spray für Schiedsrichter wird auch bei der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) zum Einsatz kommen. Das bestätigte Joseph S. Blatter, Präsident des Weltverbandes FIFA, am Donnerstag am Rande der Klub-WM in Marrakesch/Marokko.

Dort sei das Spray zur vollen Zufriedenheit sowohl der Spieler als auch der Zuschauer eingesetzt worden, sagte Blatter: "Wir werden es auch bei der WM benutzen!" Die Referees setzen das weiße Spray bei Freistößen ein, um sicherzustellen, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen Schütze und Gegenspielern eingehalten wird. Nach rund 60 Sekunden ist es auf dem Rasen nicht mehr zu sehen.

Verzögerung im Spiel

Das Spray wird bereits seit Jahren bei unterschiedlichen Turnieren und in verschiedenen Ligen weltweit getestet. In Marokko hatten sich Spieler und Offizielle, unter anderem von Bayern München, jedoch darüber beschwert, dass der Einsatz dieses Hilfsmittels den Spielfluss verzögere.

Blatter behauptete nun, ein Vertreter des deutschen Rekordmeisters habe sich ihm gegenüber positiv geäußert und ihm gesagt, dass nun "endlich" der Abstand von 9,15 Metern eingehalten werde. In der Bundesliga wären es mitunter nur "fünf, sechs Meter".

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