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Der FIFA-Präsident kann sich vorstellen, dass neben Qatar auch die Vereinigten Arabischen Emirate oder der Iran Spiele ausrichten. Die Idee sei "interessant".

Abu Dhabi. FIFA-Präsident Sepp Blatter hat in Abu Dhabi vorgeschlagen, die WM 2022 nicht nur in Qatar, sondern auf mehrere arabische Nationen verteilt auszurichten. Sogar im Iran könne er sich Fußballspiele vorstellen. Zunächst müsse man sich allerdings auf einen Termin einigen.

Bei einem Besuch in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate erklärte der 77-Jährige, dass Co-Ausrichter ja nichts Neues seien, aber "interessant": "Das kommt zu gegebener Zeit sicherlich auf den Tisch." Vorstellen könne er sich "nicht nur die Golfstaaten, sondern auch den Iran."

Keine eilige Entscheidung 

Überzeugt habe ihn ein Aufenthalt dort: "Ich bin durchgereist, und man hat mir gesagt, dass man selbst auf politischer Ebene sehr froh wäre, einige Partien austragen zu können." Auch die Emirate seien "sehr daran interessiert".

Eine Entscheidung sei aber nicht eilig: "Wir müssen das Schritt für Schritt angehen. Wir haben bis 2022 Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Das sind neun Jahre." Bis zur WM 2014 wolle man sich erst einmal auf einen Termin festlegen: "Wir müssen mit Anteilseignern, den Vereinen, den Ligen, den nationalen Verbänden und den Spielern reden. Dazu kommen dann noch die wirtschaftlichen Partner, Marketing, die Medien und das Fernsehen."

Dementi per "Twitter"

Am Samstagnachmittag ruderte der Präsident zurück. Auf seinem Twitter-Account erklärte er: "Ich habe dem Emir und dem Premierminister versichert, dass die WM 2022 in Katar stattfinden wird (und mit niemandem geteilt wird)."

EURE MEINUNG: Ein sinnvoller Vorschlag von Blatter?

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