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Der palästinensische Fußballverband PFA beschuldigt Israel, mehreren arabischen Jugendteams die Einreise nach Palästina verweigert zu haben und fordert den Ausschluss aus der FIFA.

Ramallah. Der palästinensische Fußball-Verband (PFA) hat von der FIFA den Ausschluss Israels aus dem Weltverband gefordert. Israel habe mehreren arabischen Jugendteams die Einreise auf palästinensisches Gebiet verweigert, hieß es in der Begründung. "Wir fordern von der FIFA die Rote Karte, die Gelbe Karte hat sie lange genug gezeigt", sagte PFA-Präsident Jibril al-Rujub in Ramallah.

Laut al-Rujub konnten mehrere Spieler und Offizielle nicht zur U17-Meisterschaft Westasiens reisen, die am Donnerstag in Palästina beginnen sollte. Betroffen seien drei Trainer aus Jordanien, zwei Offizielle der Vereinigten Arabischen Emirate sowie 13 Spieler und Offizielle der irakischen Mannschaft. "Wir werden von der FIFA keine Kompromisse akzeptieren", sagte al-Rujub.

Blatter fordert mehr Zusammenarbeit

Erst im Juli hatte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter auf seiner Nahost-Reise die beiden Verbände zu mehr Zusammenarbeit aufgerufen und auch den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu um Hilfe gebeten.

In der Vergangenheit war das Verhältnis der beiden Verbände auch durch politische Entscheidungen hart auf die Probe gestellt worden. So wurde im vergangenen Jahr der palästinensische Fußballer Mahmud Sarsak in Israel wegen des Verdachts auf Terrorismus inhaftiert. Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt.



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