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Auf einer "sportlich-diplomatischen" Reise sprach sich der Weltverbandspräsident für eine baldige Lösung der Probleme aus.

Ramallah. Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, hat sich auf seiner Reise in den Mittleren Osten für eine Beruhigung der angespannten Lage zwischen dem palästinensischen (PFA) und israelischen Verband (IFA) stark gemacht.

"Wir werden euch helfen, Fußball wird euch helfen. Dieser Sport soll keine Grenzen schaffen, sondern die Menschen zusammenbringen", sagte der 77 Jahre alte Schweizer bei seinem Empfang im Präsidentenpalast in Ramallah.

In der Vergangenheit war das Verhältnis der beiden Verbände auch durch politische Entscheidungen hart auf die Probe gestellt worden. So wurde im vergangenen Jahr der palästinensische Fußballer Mahmud Sarsak in Israel wegen des Verdachts auf Terrorismus inhaftiert. Der Fall hatte weltweit für Aufsehen gesorgt.

"Ich bin in einem sportlich-diplomatischen Auftrag hier", sagte Blatter weiter: "Ich möchte den israelischen Autoritäten auch von den Problemen berichten, mit denen ihr euch im Fußballgeschäft konfrontiert seht." Blatter sprach explizit Schwierigkeiten an, die Fußballer bei der Reise durch das palästinensische Gebiet überwinden müssen.

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