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Die neue Regel der FIFA wird sicherlich für einige Verwirrung und spannende Szenen in den Ligen sorgen. Es gilt zu bewerten, ist der Verteidiger in der Vorwärtsbewegung oder nicht.

Zürich.Eine Änderung der Abseitsregel dürfte für neuen Diskussionsstoff bei den Fußball-Fans sorgen. Bei der Modifizierung durch den Weltverband FIFA wird das umstrittene passive Abseits zwar teilweise abgeschafft, fraglich bleibt jedoch, ob die Anpassung die Beurteilung der Situationen für Schiedsrichter und Zuschauer erleichtern wird.

Wann gilt passives Abseits?

Bisher steht ein Spieler im passiven Abseits, wenn er nicht an einer Angriffsaktion seiner Mannschaft beteiligt war. Wenn er jedoch den Ball nach einer Abwehraktion des gegnerischen Verteidigers erhält und trifft, gilt der Treffer. Nach der neuen Auslegung würde der Stürmer nunmehr im aktiven Abseits stehen und das Tor aberkannt.

Weniger Entscheidungsspielraum für Schiedsrichter?

Bisher war den Schiedsrichtern die Beurteilung vorbehalten, ob beim verteidigenden Spieler eine geplante Abwehraktion vorlag, in diesem Fall galt das passive Abseits. Nunmehr will die FIFA mit ihrer Neuerung verhindern, dass ein Stürmer, der nicht an der Angriffsaktion beteiligt ist, einen Vorteil aus dem Fehler des Verteidigers zieht.

Basis für reichlich Fehlentscheidungen?

Soll heißen: Erst wenn sich der Abwehrspieler wieder im Aufbauspiel befindet und er dann einen Fehlpass produziert, kommt der Ball vom Gegner und nicht mehr durch eine Abwehraktion.

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