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Allgemein gilt: Spieler dürfen keine traditionellen Kopfbedeckungen tragen. Der Kanadische Verband hat nun eine Ausnahmegenehmigung erhalten.

Zürich. Fußball-Spieler in Kanada dürfen fortan Turbane tragen. Das entschied der Weltverband FIFA am Freitag in einer Ausnahmegenehmigung. Das bisherige Verbot im kanadischen Québec hatte insbesondere Sikhs betroffen, die aus religiösen Gründen Kopfbedeckungen tragen.

Turbane unter Auflagen erlaubt

Das Tragen traditioneller Kopfbedeckungen ist allerdings an Regeln gebunden: Sie müssen die Farbe des Trikots haben und ins "professionelle Erscheinungsbild passen". Ebenso dürfen sie nicht ins Jersey übergehen.

Der kanadische Fußball-Verband wandte sich an die FIFA, da sich die Provinz Québec geweigert hatte, das Verbot aufzuheben. Die Provinz führte an, dass ein Turban die Verletzungsgefahr erhöhe. Die FIFA betont nun, dass Kopfbedeckungen auf dem Platz grundsätzlich zulässig sind, solange sie keine Gefahr darstellen.

Entgültige Regel wird wohl im März 2014 vom IFAB verabschiedet

Der Sachverhalt ist jedoch nicht entgültig geklärt. Er soll im Oktober sowie im März 2014 im zuständigen FIFA-Gremium International Football Association Board (IFAB), das grundsätzlich für Fußball-Regeln zuständig ist, diskutiert werden.

EURE MEINUNG: Ist das die richtige Entscheidung der FIFA oder sollten Turbane weiterhin verboten sein?

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