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Chuck Blazer ist vom Fußball-Weltverband für maximal 90 Tage für jegliche Tätigkeiten im nationalen und internationalen Fußball gesperrt worden.

Genf. Das scheidende FIFA-Exekutivkomiteemitglied Chuck Blazer ist vom Fußball-Weltverband für maximal 90 Tage für jegliche Tätigkeiten im nationalen und internationalen Fußball gesperrt worden.

Das entschied Hans-Joachim Eckert, der Vorsitzende der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission. Die Sperre folgt auf einen Antrag von Robert Torres, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Untersuchungskammer der Ethikkommission. Blazer wird vorgeworfen, mehrfach gegen das Ethikreglement der FIFA verstoßen zu haben.

Untersuchungsergebnisse stehen noch aus

Die Untersuchungskammer der Ethikkommission hatte aufgrund des Schlussberichts der Integritätskommission der Konföderation CONCACAF (Nord- und Mittelamerika und Karibik) zuvor bereits eine Untersuchung gegen den 68 Jahre alten Blazer eingeleitet. Ein Urteil steht allerdings noch aus.

Laut des Untersuchungsberichtes hat sich der US-Amerikaner betrügerisch verhalten. Zudem steht Blazer unter Manipulationsverdacht. Blazer, CONCACAF-Generalsekretär Enrique Sanz ersuchte die FIFA, sich "angesichts der schweren mutmaßlichen Verfehlungen" und der Folgen für die FIFA für zuständig zu erklären.

Blazer wird formell beim FIFA-Kongress auf Mauritius (30./31. Mai) aus dem Exekutivkomitee ausscheiden. Seinen Platz nimmt Sunil Gulati, der Präsident des US-amerikanischen Verbandes USSF, ein. Blazer hatte wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe auf eine fünfte Amtszeit in der Regierung des Weltfußballs verzichtet. Blazer, der jegliches Fehlverhalten abstreitet, hatte bereits im Dezember 2011 sein Amt als CONCACAF-Generalsekretär niedergelegt.

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