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Die FIFA plant beim Confederations Cup im Juni 2013 und bei der WM 2014 in Brasilien einen neuen Athleten-Blutpass einzuführen. Der Kampf gegen Doping geht in die nächste Runde.

Zürich. Wie die FIFA am Freitag bekannt gab, habe man nach einer Sitzung mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) beschlossen, ein neues System der Dopingkontrolle einzuführen. Erstmalig soll es beim Confederations Cup in diesem Jahr in Brasilien getestet werden.

Neues Instrument im Kampf gegen Doping

„Die FIFA ist derzeit mit der Entwicklung von Plänen zur Einführung dieses neuen Instruments beschäftigt, das ein über Urinproben erstelltes Steroidprofil sowie ein Blutprofil umfasst“, hieß es in einer Mitteilung. Neben dem WADA-Vorsitzendem John Fahey nahm auch FIFA-Präsident Joseph Blatter an dem Gespräch teil.

Vor dem Zusammentreffen gab es Forderungen seitens der WADA, dass mehr und durchdachtere Kontrollen sowie Bluttests durchgeführt werden sollen. Fahey sagte nach dem Treffen: „Es gibt immer noch mehr, was man im Kampf gegen Doping machen kann. Aber wir wissen, dass es der FIFA auf diesem Gebiet schon immer ernst war.“

Gegen „ernsthafte Bedrohung“ vorgehen

Auch Blatter versprach, zukünftig „weiter gegen diese ernsthafte Bedrohung zu kämpfen“ und mit der WADA zu kooperieren.

Laut FIFA sei das Pilotprojekt zur Einführung des Athletenpasses bereits im Jahr 2011 gestartet. Damals wurden Steroidprofile der Spieler erstellt, die an der Klub-Weltmeisterschaft teilnahmen.

Außerdem wolle die FIFA 2014 knapp 1,9 Millionen Euro für den Anti-Doping-Kampf zur Verfügung stellen.

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