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Der ehemalige französische Nationalspieler spricht sich für härtere Maßnahmen gegen Rassismus im Fußball aus.

New York. Thierry Henry, ehemals FC Arsenal und FC Barcelona, fordert härtere Strafen bei rassistischen Vorfällen. Der Stürmer der New York Red Bulls schlägt Punktabzüge gegen Vereine vor, deren Fans negativ auffallen.

„Vielleicht sollte man einige Punkte abziehen, um dem Rassismus im Fußball entgegenzuwirken“, sagte der 35-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur The Associated Press.

Vorfälle im Januar

Zuletzt wurde US-Nationalspieler Jozy Altidore bei einem Pokalspiel in den Niederlanden mit rassistischen Gesängen konfrontiert. Der Stürmer vom AZ Alkmaar bestand trotz der Beleidigungen aber auf der Fortsetzung des Spiels.

Anfang Januar hatte zudem ein Vorfall in Italien Schlagzeilen gemacht. Nachdem während eines Testspiels Anhänger des Viertligisten Pro Patria mehrere dunkelhäutige Spieler des AC Milan, darunter Kevin-Prince Boateng, beleidigt hatten, verließen die „Rossoneri“ geschlossen das Spielfeld.
 
Alves resigniert

Abwehrspieler Dani Alves vom FC Barcelona glaubt jedoch nicht an eine schnelle Lösung des Problems. „Ich weiß, dass verschiedene Dinge unternommen werden, um dagegen anzugehen, aber es ist immer noch da. Meiner Meinung nach ist es ein verlorener Krieg. Ich spiele seit zehn Jahren in Spanien und es ist seit dem ersten Tag immer wieder vorgekommen“, erklärte der Brasilianer nach dem Pokalspiel gegen Real Madrid Ende Januar, bei dem der Verteidiger von einigen Zuschauern mit Affenlauten provoziert worden war.

EURE MEINUNG: Maßnahmen gegen Rassimus im Fußball - Ein Kampf gegen Windmühlen?

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