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Nach Bekanntwerden des größten Wettskandals im internationalen Fußball durch Europol, bestätigte FIFA-Präsident Sepp Blatter, dass die meisten Spiele bereits verhandelt wurden.

Mauritania. Vor wenigen Tagen deckte Europol den größten Wettskandal im internationalen Fußball auf. Nun überraschte FIFA-Präsident Sepp Blatter auf seiner Afrika-Cup-Reise mit der Aussage, dass die verschobenen Partien bereits bekannt gewesen seien.

„Wir kämpfen dagegen an“

„Die meisten Spiele, die sie genannt haben, 600 oder 800, wurden bereits analysiert und sogar schon vor Gericht verhandelt“, sagte Blatter der Sports Illustrated. „Wir kämpfen dagegen an. Denn wenn die Spiele verschoben sind, gibt es keinen Grund mehr, sich Fußball anzusehen.“

Blatter fordert zu Gesetzesänderungen auf

Zudem sollten die einzelnen Länder nach Meinung Blatters ihre Gesetze ändern, um Spielmanipulation im Fußball vorzubeugen. Dazu gründete die FIFA sogar eine eigene Webseite, die Informanten die Möglichkeit gibt, Verdächtige unter den 209 Mitgliedsstaaten ans Messer zu liefern.

Am vergangenen Montag gab Europol eine Liste mit 380 verschobenen Spielen in Europa heraus, darunter auch Begegnungen der Champions League und WM-Qualifikation. Weltweit soll es noch 300 weitere manipulierte Partien gegeben haben.

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