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Jack Warner hat erklärt, dass Bin Hammam Blatter hätte schlagen können, bevor der Katarer von der Wahl ausgeschlossen wurde. Die Korruptions-Beschuldigungen wurden nie bewiesen.

Zürich. Der ehemalige FIFA-Vize-Präsident Jack Warner ist sich sicher, dass Mohamed Bin Hammam eine sehr gute Chance auf den Posten des Präsidenten des Fußball-Weltverhandes gehabt hätte. Im Wahlkampf zwischen Bin Hammam und Amtsinhaber Sepp Blatter waren dann Vorwürfe der Korruption aufgetaucht.

Sportgericht hob Bann auf, FIFA stellte Verfahren ein

Diese Vorwürfe führten zu einem Ausschluss Bin Hammams von der Wahl und einem lebenslangen Bann der FIFA. Daraufhin wurde Sepp Blatter als einziger Kandidat im Amt bestätigt. Der Bann gegen Bin Hammam wurde im Anschluss vom höchsten Sportgericht CAS aufgehoben. Seitdem hat die FIFA-Ethikkommission aufgrund mangelnder Beweise das Verfahren gegen den Katarer eingestellt.

Gegen Jack Warner wurde ebenfalls wegen Bestechung ermittelt, er trat deswegen von allen Ämtern zurück. Nun sagte er, er sei immer davon überzeugt gewesen, dass er und Bin Hammam von den Vorwürfen freigesprochen werden würden. „Es ist sehr schade, dass diese Vorwürfe Bin Hammams Chancen, zum FIFA-Präsidenten gewählt zu werden, zunichte gemacht haben. Er hatte eine große Chance“, erklärte Warner der selber nicht zur FIFA zurückkehren möchte.

Bann gegen Bin Hammam immer noch aufrecht

Gegen den Katarer Bin Hammam ist immer noch ein zeitlich begrenzter Bann der FIFA ausgesprochen, der ihn von Aktivitäten im Fußball ausschließt. Er wird beschuldigt, als Präsident des Asiatischen Fußballverbands Gelder falsch verwaltet zu haben. Dagegen geht der 63-Jährige in der Schweiz gerichtlich vor.

EURE MEINUNG: Hätte Bin Hammam Sepp Blatter wirklich schlagen können?

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