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Der Weltfußballverband hat den Bann gegen Mohammed Bin Hammam erneut verlängert. Gegen den Präsidenten des Asiatischen Fußball-Verbands wird wegen Korruption ermittelt.

Nyon. Mohammed Bin Hammam, der ehemalige Gegenkandidat von Joseph Blatter, bleibt weiterhin gesperrt. Dies teilte der Weltfußballverband FIFA am Donnerstag mit. Gegen den Funktionär aus Katar wird seit 2011 wegen des Verdachts der Korruption ermittelt.

Geldgeschenke von 40.000 Euro

Bin Hammam wird vorgeworfen, im Wahlkampf zum FIFA-Präsidenten 2011 bei einem Treffen Funktionäre bestochen zu haben. Es handelt sich um eine Summe von jeweils 40.000 Euro an Verantwortliche der Karibischen Fußball-Union. Der 63-Jährige hat die Vorwürfe bislang stets bestritten.

Lebenslange Sperre zunächst aufgehoben

Nachdem der Präsident des Asiatischen Fußball-Verbands von der FIFA zunächst lebenslang gesperrt wurde, erhob der Internationale Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen das Urteil und hob die Sperre wieder auf. Die FIFA sprach daraufhin einen Bann von 90 Tagen gegen den Katari aus, dieser wurde im Oktober und nun wieder um jeweils 45 Tage verlängert.

Während dieses Banns bleiben dem Funktionär alle Tätigkeiten im Fußball verboten. In der Zwischenzeit ermittelt die FIFA-Ethikkommission erneut wegen des Verdachts der Korruption. Ein Urteil ist noch nicht in Aussicht.

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