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Ronaldo: „Der brasilianische Fußball ist weit von seiner besten Zeit entfernt“

Auf einer Veranstaltung am Rande des Ballon d'Or hat der Weltmeister von 2002 die Verhältnisse in Brasilien scharf kritisiert. Es fehle ein Weltstar in Europa, der Aufsehen errege.

Zürich. Brasiliens ehemaliger Superstar Ronaldo hat die momentane Verfassung des Fußballs in seinem Heimatland scharf kritisiert. Die brasilianische Nationalmannschaft befinde sich seiner Meinung nach wahrscheinlich in ihrem „schlimmsten Moment der Geschichte“. Um sich wieder als Favoriten für internationale Turniere zu etablieren, müsse eine lange Phase des Übergangs eingeleitet werden.

Brasilien „weit von seiner besten Zeit entfernt“

„Wir haben Talente in Brasilien, eines von ihnen ist Neymar, aber Brasilien ist weit von seiner besten Zeit entfernt“, sagte der ehemalige Weltklassestürmer auf einer Veranstaltung für die Finalisten des Ballon d'Or. Neymar war einer der 23 Finalisten zur Wahl des Weltfußballer des Jahres.

Ein langer Weg bis zur Besserung

„Momentan sind es harte Zeiten im brasilianischen Fußball“, meinte der Weltmeister von 2002. „Wir haben keinen Stürmer in Europa, der viele Tore schießt und ein Star ist.“ Nun sei es an der Zeit, herauszufinden, was getan werden müsse um das zu ändern. Es sei ein langer Weg, bis ein großartiger Spieler aus Brasilien wieder eine weltweite Größe werde.

Danach gefragt, was seiner Meinung nach getan werden müsse, verwies Ronaldo auf Spanien und die Änderungen in den lokalen Strukturen und in der Nationalmannschaft im letzten Jahrzehnt. Zu der erneuten Ernennung von Luis Felipe Scolari als neuen Nationaltrainer der Selecao wollte sich Ronaldo nicht äußern.

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