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Die beiden ehemaligen Funktionäre sollen von einem damaligen Marketingunternehmen Schmiergelder in Millionenhöhe erhalten haben.

Zürich. Joao Havelange und dessem einstiger Schwiegersohn Ricardo Teixeira ist wohl Korruption nachgewiesen worden. Beide sollen Schmiergelder in Höhe von mehreren Millionen Euro eingesackt haben.

Korruption nachgewiesen

Die Staatsanwaltschaft Zug veröffentlichte nun, dass Havelange, Fifa-Präsiden zwischen 1974 und 1998, durch Geschäfte mit der mittlerweile insolventen Marketingfirma ISMM/ISL umgerechnet rund 1,25 Millionen Euro eingenommen hat.

Für Teixeira, der langjähriger Präsident des brasilianischen Fußball Verbands war und erst im März diesen Jahres aus dem Exekutivkomitee der FIFA zurück trat, sprangen möglicherweise gar 10,6 Millionen Euro heraus.

Vorherige Ermittlungen gegen die beiden ehemaligen Funktionäre wurden nach Zahlungen von hohen Geldsummen eingestellt.

Staatsanwaltschaft gibt Daten frei

An die Öffentlichkeit gelangten die Informationen durch Einsicht von Journalisten in die Einstellungsverfügung der Zuger Staatsanwaltschaft, welche vom Schweizer Bundesgericht trotz zweier Beschwerden aus Reihen der FIFA-Mitglieder gestattet wurde.

Weitere Mitglieder betroffen?

Zudem sei es offen, ob weitere Mitglieder der FIFA Kenntnis von den Schmiergeldern hatten. Dem Verband wird „mangelhafte Organisation“ und das Fehlen einer „strikten internen Reglementierung“ vorgeworfen.

Allen voran gerät damit einmal mehr Joseph Blatter in Verdacht, der zur Zeit der Schmiergeldzahlung Generalsekretär des Weltverbands war und ebenfalls seit Jahren der Korruption verdächtigt wird.

Blatter, der Nachfolger

Blatter ist seit 1998 Präsident der Fifa und damit Nachfolger von Joao Havelange.



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