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Der Ehrenpräsident von Bayern München sollte ursprünglich über eine Alternative zu dem Spannungs-Hoch nachdenken.

München. Franz Beckenbauer widerspricht dem „Auftrag“ von Joseph Blatter und spricht sich für den Verbleib des Elfmeterschießens als Entscheidungselement aus.

Blatter forderte Alternative

In einem Kongress-Treffen der FIFA in Budapest am Vortag hatte der Verbands-Präsident, Joseph Blatter, einem WM-2014-Ausschuss um Franz Beckenbauer noch die Aufgabe erteilt, sich eine Alternative zum Elfmeterschießen als letzte Instanz auszudenken. Als Gründe dafür nannte er, dass der Fußball „seine Essenz“ verlieren würde und das Elfmeterschießen dem Sinn vom Elf gegen Elf widerspreche.

Beckenbauer anderer Ansicht

Der „Kaiser“ entgegnete nun aber der Bild gegenüber, dass er von einer solchen Idee nicht allzu viel hält: „Elfmeterschießen bringt Emotionen ins Spiel und ist sehr viel attraktiver als zum Beispiel der Münzwurf“, sagte Beckenbauer.

Präsident korrigiert Aussage

Blatter dagegen berichtigte später seine Aussage, die für einigen Unmut unter Fußballfans und Verantwortlichen gesorgt hatte. Über Twitter bekräftigte er, dass er das Elfmeterschießen nicht abschaffen wollte - dennoch blieb seine Forderung, dass ein Spiel von allen 22 Spielern entschieden werden sollte.

Beckenbauer im Komitee

Franz Beckenbauer kam zu dieser „Aufgabe“, da er der Präsident des Projekts FIFA-Task-Force Fußball 2014 ist. Dieses ist eine Arbeitsgruppe, der außer dem ehemaligen Weltmeister einstige Fußballgrößen wie Pele, Gheorghe Hagi oder Fernando Hierro angehören. Die Aufgabe des Ausschusses beinhaltet die Überarbeitung und Verbesserung der Fußballregeln bis 2014.

Eure Meinung: Soll das Elfmeterschießen abgeschafft werden?

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