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Luca Toni will in der Wüste neu angreifen
Der ehemalige italienische Nationalspieler kann sich vorstellen, über die bisher vereinbarten zwölf Monate hinaus in Dubai zu bleiben, sollte es ihm im Wüstenstaat gefallen.
Von Felix Landmesser
Zenga der entscheidende Faktor
Ein ganz erheblicher Anteil bei seiner Entscheidung, bei Al Nasr zu unterschreiben, habe Landsmann Walter Zenga gespielt, der Trainer bei Al Nasr ist. Auch Ex-Al Ahli-Verteidiger Fabio Cannavaro und der ehemalige Serie A-Mittelfeldspieler Mark Bresciano hätten positiv auf ihn eingewirkt, so Toni bei seiner Vorstellung.
„Zenga hat mich überzeugt, hierher zu wechseln, er sagte, du musst hierhin kommen und mit uns Siege einfahren. Es ist eine neue Herausforderung, ich will es hier versuchen und natürlich auch etwas gewinnen“, unterstreicht Toni die Bedeutung des ehemaligen Ausnahme-Torhüters Zenga.
Auch Cannavaro und Bresciano rieten zum Wechsel
Cannavaro und Bresciano hätten ihn letztendlich überzeugt, dass auch das Niveau von Verein und Liga ansprechend sei, „sie sagten mir, ich müsste kommen. Einige Leute sagen, dass es einfach ist, hier zu spielen. Ich weiss, die Vereinigten Arabischen Emirate liegen nicht unbedingt auf der Weltkarte des Fußballs und das Level ist nicht so hoch, aber die beiden erzählten mir, dass es eine Herausforderung ist, die ich annehmen will“, zeigte sich Toni gespannt.
Toni will mit Al Nasr Erfolge feiern
Tatsächlich sind die Erwartungen bei Al Nasr gestiegen, der Klub liegt in der UAE Pro-League nach zuletzt starken Leistungen auf dem zweiten Platz und wird als Titelanwärter gesehen. Toni will mit seinen Toren dazu beitragen, dass Al Nasr weiter auf der Erfolgswelle schwimmen kann, er sei da, „um Spiele zu gewinnen“.
Vielmehr habe er das „Glück gehabt, bei vielen Mannschaften mit den unterschiedlichsten Spielern auf dem Platz zu stehen, dabei konnte ich bei allen Vereinen, für die ich gespielt habe, viele Tore erzielt, daher hoffe ich, dass ich das hier fortsetzen kann.“
„Brauche den Druck“
Um aber erfolgreich sein zu können, brauche er den Druck, er möge den Druck, wenn man auf dem Spielfeld steht, denn „wenn ich keinen Druck habe, bin ich nicht Luca Toni.“ Es sei bei Al Nasr ähnlich wie in Italien, daher sei er glücklich, „hier zu sein.“
Vertragsverlängerung nicht ausgeschlossen
Auch um die Zukunft habe er sich Gedanken gemacht: Was passiert, wenn sein Vertrag über zwölf Monate ausläuft? Sollte er sich in Dubai wohlfühlen, würde er seinen Vertrag logischerweise gerne verlängern wollen: „Ich habe einen Ein-Jahres-Vertrag mit Al-Nasr und wenn die Verantwortlichen und auch ich zufrieden sind, werden wir noch länger zusammenarbeiten, ansonsten kehre ich zurück“, so Toni bei der Pressekonferenz.
Eure Meinung: Könnt ihr Euch vorstellen, dass der Wüsten-Trip von Toni erfolgreich wird?
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