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Laut Sepp Blatter ist es Uli Hoeneß' Schuld, dass München die Olympischen Spiele nicht bekam
Der umstrittene FIFA-Präsident gibt sich gewohnt angriffslustig und wirft dem 60-Jährigen vor, dass München aufgrund dessen undiplomatischer Äußerungen in die Röhre geguckt habe.
Von Gregor Becker
Getty
München. Freunde werden Joseph Blatter und Uli Hoeneß in diesem Leben wohl nicht mehr. In einem Interview mit dem Kicker erklärte der Schweizer Boss des Fußball-Weltverbands nun, warum es die Schuld des Bayern-Präsidenten sei, dass München bei der Vergabe der Olympischen Spiele 2018 leer ausgegangen ist. Die Ursache sollen „Lästereien“ im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika gewesen sein.
„Hoeneß hat zu viel gelästert“
Er habe es Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vorausgesagt: „Uli Hoeneß und Co. haben im Vorfeld der WM 2010 derart gelästert, dass es kaum mehr zu steigern war. Ich habe Ude darauf hingewiesen, dass Paris bei der Vergabe der Sommerspiele 2012 gegen London verloren hat, weil man die afrikanischen Stimmen nicht einbezogen hat“, sieht Blatter eine Parallele und verriet auch die Reaktion des Präsidenten des afrikanischen Fußballverbandes CAF, Issa Hayatou, vor der Vergabe der Spiele in Durban.
Ohne Afrika kein Olympia
Demnach habe dieser zu Franz Beckenbauer gesagt: „Du kannst auf keine afrikanische Stimme zählen für die Olympischen Spiele in München. Die Art und Weise wie ihr versucht hattet, die afrikanische WM kaputt zu machen, haben wir nicht vergessen“, so Blatter, der betonte, dass es unmöglich sei das größte Sportereignis der Welt ohne die Stimmen der Afrikaner zu bekommen.
Hoeneß will Missstände weiterhin thematisieren
So sieht es jedenfalls der FIFA-Präsident. Ob er mit dieser Aussage Uli Hoeneß zukünftig zu mehr Zurückhaltung bei seiner öffentlichen Kritik bewegen kann, ist indes nicht zu erwarten. Der Präsident des FC Bayern München will weiterhin ein Auge auf die Vorgänge beim Verband werfen und betonte jüngst noch einmal, dass er Missstände im Weltfußball nun permanent öffentlich thematisieren wolle.
Eure Meinung: Was haltet ihr von Blatters Vorwürfen gegen Uli Hoeneß?
„Hoeneß hat zu viel gelästert“
Er habe es Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vorausgesagt: „Uli Hoeneß und Co. haben im Vorfeld der WM 2010 derart gelästert, dass es kaum mehr zu steigern war. Ich habe Ude darauf hingewiesen, dass Paris bei der Vergabe der Sommerspiele 2012 gegen London verloren hat, weil man die afrikanischen Stimmen nicht einbezogen hat“, sieht Blatter eine Parallele und verriet auch die Reaktion des Präsidenten des afrikanischen Fußballverbandes CAF, Issa Hayatou, vor der Vergabe der Spiele in Durban.
Ohne Afrika kein Olympia
Demnach habe dieser zu Franz Beckenbauer gesagt: „Du kannst auf keine afrikanische Stimme zählen für die Olympischen Spiele in München. Die Art und Weise wie ihr versucht hattet, die afrikanische WM kaputt zu machen, haben wir nicht vergessen“, so Blatter, der betonte, dass es unmöglich sei das größte Sportereignis der Welt ohne die Stimmen der Afrikaner zu bekommen.
Hoeneß will Missstände weiterhin thematisieren
So sieht es jedenfalls der FIFA-Präsident. Ob er mit dieser Aussage Uli Hoeneß zukünftig zu mehr Zurückhaltung bei seiner öffentlichen Kritik bewegen kann, ist indes nicht zu erwarten. Der Präsident des FC Bayern München will weiterhin ein Auge auf die Vorgänge beim Verband werfen und betonte jüngst noch einmal, dass er Missstände im Weltfußball nun permanent öffentlich thematisieren wolle.
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