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Der Trainer der spanischen U-23-Auswahl sprach sich die Schuld am frühen Aus der „La Roja“ zu und bestand auf eine Analyse der Geschehnisse.

London. Spanien-Coach Luis Milla hat die Schuld für das frühe Ausscheiden Spaniens beim Fußball-Turnier der Männer anlässlich der Olympischen Spielen gänzlich auf sich genommen.

Der Topfavorit schon in der Gruppenphase gescheitert

Die Spanier gewannen die olympische Goldmedaille zuletzt 1992 und waren erneut unter den Favoriten, wenn nicht gar der Topfavorit auf den Gewinn von Gold. Aber zwei unerwartete Niederlagen gegen Japan und Honduras bedeuteten, dass die Iberer bereits nach der Gruppenphase ihre Koffer packen können.

Nur noch Schadensbegrenzung möglich

Ihr letztes Spiel bestreiten die Spanier am Mittwoch gegen Marokko und der Coach wies darauf hin, dass die gerade erst zurückliegenden Ergebnisse analysiert werden müssen, um daraus für die zukünftigen Turniere Lehren zu ziehen.

Enttäuschung sitzt tief

„Ich bin sehr enttäuscht, weil ich der Meinung bin, dass wir mehr verdienen. Die verantwortliche Person bin ich“, gestand Milla in seinem Statement auf der offiziellen Webseite der Spanischen Fußball-Föderation.  
„Wie müssen uns hinsetzen und alles, was passiert ist, besprechen und durchleuchten. Vielleicht haben wir etwas in der Vorbereitung versäumt. Allerdings durchliefen wir letztes Jahr für die U-21-EM die gleiche Vorbereitungsphase und am Ende gewannen wir den Titel.“

„Gründe für Niederlage finden“

Er fügte an: „Die Fans werden die Arbeit des Trainers als desaströs bewerten und sie für ein totales Versagen halten  - und das verstehe ich auch. Aber wir müssen uns beruhigen und herausfinden, was falsch gelaufen ist.“

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