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Der Präsident des DOSB spricht sich für einen höheren Stellenwert des olympischen Fußballlturniers aus.

Frankfurt. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Thomas Bach, hat sich für eine Neuausrichtung des olympischen Fußballturniers stark gemacht. Er bemängelt, dass bei allen anderen Sportarten die besten Athleten vor Ort sind, beim Fußball aber nur die U21-Mannschaften.

Dr. Bach befürwortet höheren Stellenwert

Im Interview mit der Bild erklärte der 58-Jährige: „Es wäre mein Wunsch, dass es sich ändert und die A-Nationalmannschaften bei Olympischen Spielen antreten. Ich glaube, das wäre auch für den Fußball gut.”

Bach würde gerne die besten Spieler beim olympischen Turnier dabei haben. Dabei spricht er auch den besonderen Stellenwert des Großereignisses an. Er betonte: „Es wäre toll für den Fußball und für Olympia. Dem Stellenwert der Weltmeisterschaft würde es nicht schaden, im Gegenteil, es wäre ein weiteres weltweites Schaufenster für den Spitzenfußball. Die Spieler wie Messi sind auch gerne dabei, weil sie das besondere olympische Flair sehr schätzen.”

Schwierig umzusetzen

Doch das Unterfangen eines olympischen Fußballturniers mit allen Stars gestaltet sich als sehr schwierig. Auf die Probleme angesprochen, sagte Bach bei der Bild-Zeitung: „Es ist sehr schwierig, weil es die Probleme gibt mit den Ligen, die sehr kommerzialisiert sind und es Terminprobleme gäbe.”

Bach erklärte weiter: „Gespräche darüber zwischen dem IOC und der Fifa gibt es ständig. Ich bin überzeugt: Nichts ist so gut, als dass es nicht noch weiter verbessern könnte - die besten Fußballer der Welt bei Olympia wären eine Verbesserung.”

Bisher qualifizieren sich die U21-Teams der Nationen für das olympische Fußballturnier. Außerdem dürfen im Olympiakader nur drei Spieler stehen, die über 23 Jahre alt sind.

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