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Die FCB-Stars bemängeln die Zweckmäßigkeit des Freistoß-Sprays. Jener nehme Einfluss auf das Spiel. In der Bundesliga wird das Hilfsmittel vorerst nicht eingeführt.

Agadir. Bei der Klub-WM in Marokko setzt die FIFA neue Hilfsmittel ein: Mit einem Freistoß-Spray markieren die Schiedsrichter den korrekten Abstand der Mauer zum Ball. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung löst sich der weiße Schaum nach rund einer Minute auf. Bei den Spielern des FC Bayern München bekommt dieser wenig Zuspruch. 

"Damit macht man das Spiel ein bisschen langsam", bemängelt Schlussmann Manuel Neuer nach dem 3:0 gegen Guangzhou Evergrande. "Wir sind Freunde davon, einen Freistoß manchmal schnell auszuführen."

Toni Kroos spricht dem Spray ebenso die Zweckmäßigkeit ab. "Ich glaube nicht, dass uns das entscheidend weiterbringen wird", so der 23-Jährige: "Auf den ersten Blick ist es lustig und ungewohnt."

"Eine Zeitverschwendung"

Sportvorstand Mattias Sammer ist zwar kein Verfechter der Sprühdose, sieht die Angelegenheit jedoch etwas differenzierter: "Wenn’s 18, 20 Meter vor dem Tor ist, halte ich das für sinnvoll. Bei seitlichen Freistößen ist es reine Zeitverschwendung." Der Freistoß-Schaum sei bei ihm schon "vorher durchgefallen", da er sich nicht vorstellen könne, dass wenn ein "Spiel auf des Messers Schneide" stehe, der Unparteiische Zeit dafür hat.

In der Bundesliga wird der Schaum vorerst nicht zum Einsatz kommen, erklärt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig in der Bild. "Ich bin der Ansicht, dass wir dringendere Probleme haben, als die Einführung des Sprays zu beschließen."

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