Portrait: Giuseppe Rossi

Shootingstar Giuseppe Rossi soll bei Italien, die Lücke die Francesco Totti hinterlassen hat, schließen. Marcello Lippi macht den Sohn italienischer Auswanderer sogar zum Hoffnungsträger des Weltmeisters.

Giuseppe Rossi, Villarreal-Aalborg (PA)

Von Ramon Ram
 
Wien. Immer mehr Italiener glänzen in den ausländischen Top-Ligen. Andrea Barzagli, Luca Toni, Christian Zaccardo. Ein weiterer ist Giuseppe Rossi. Beim Jungstar des FC Villarreal ist es aber nicht wirklich verwunderlich, wurde er doch sogar im Ausland geboren. Rossi erblickte am 1. Febuar 1987 als Sohn italienischer Einwanderer in Clifton, Bundesstaat New Jersey (USA) das Licht der Welt.

Mittlerweile zum Hoffnungstrüger avanciert

Obwohl er auch für die USA auflaufen könnte - die auch unter Bruce Arena heftig um ihn buhlten - entschied er sich für das Heimatland seiner Eltern und debütierte im Oktober 2008 für die Squadra Azzurra im WM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien.

Sein erstes Tor folgte ein halbes Jahr später im Freundschaftsspiel gegen Nordirland. Mittlerweile ist Rossi zu einem Hoffnungsträger für die Italiener geworden. So soll er nichts Geringeres tun, als Francesco Totti zu ersetzen. Der 21-Jährige ist technisch versiert und kommt ähnlich wie Totti gerne als hängender Stürmer zum Einsatz, um mit gekonnten Zuspielen seinen Sturmpartner - im Falle des Confed-Cups möglicherweise Luca Toni - in Szene zu setzen.

23 Treffer in 57 Spielen

Gerne schließt er aber auch selbst ab, was seine Torquote bei Villarreal unterstreicht - in 57 Spielen für die Gelben Uboote erzielte er nicht weniger als 23 Tore. Ob Rossi allerdings auch noch nächstes Jahr bei Villarreal ungewiss: Manchester United, die das Talent bereits 2005 verpflichteten und später an die Spanier verkauften, besitzen ein Rückkaufsrecht.

Es wäre nicht unwahrscheinlich, wenn sie nach den zuletzt gezeigten Leistungen davon Gebrauch machen. Erst recht, wenn Rossi auch beim Confed-Cup zuschlägt. Marcelo Lippi hat mit Rossi jedenfalls Großes vor: „Er ist unsere Zukunft und hat schon drei Topligen (Italien, Spanien, England) gespielt.

Auch als hängende Spitze einsetzbar

Er kann als hängende Spitze, auf der Seite und auch zentral spielen.Im heutigen Fussball gibt es keine fixen Rollen. Ihr müsst nur Messi im CL-Finale anschauen. Der war überall.“ Eine Kostprobe davon kann Rossi beim Confed-Cup zeigen. Es ist ihm zuzutrauen.
 
Eure Meinung: Was traut ihr Giuseppe Rossi beim Confed-Cup zu?



 
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