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Teamcheck Confederations Cup: Ägypten
Der diesjährige Confederations Cup ist die Chance für Ägypten zu beweisen, dass die „Pharaonen“ nicht unter Lampenfieber auf großer Bühne leiden, wie es bei großen Turnieren wie Weltmeisterschaften oft zu beobachten war.
Von Falko BLÖDING
Berlin. Beim letzten Auftritt bei einem Confederations Cup gab es für Ägypten nicht viel zu lachen. 1999 in Mexiko war bereits in der Gruppenphase Endstation. Nach Unentschieden gegen die Gastgeber und Bolivien setzte es gegen Suadi-Arabien eine deftige 1:5-Klatsche und es blieb nur der letzte Platz in der Gruppe.
Trainer Hassan Shehata hat versprochen, dass seine Mannschaft sich dafür revanchieren will und ins Halbfinale einziehen möchte. Dies bedeutet, in einer Gruppe mit Brasilien, Italien und den USA muss Ägypten unter den ersten beiden Teams landen (alles rundum den Confed-Cup erfahrt ihr HIER).
Das beste Resultat einer afrikanischen Mannschaft holten die Kameruner im Jahr 2003. Sie zogen bis ins Endspiel ein. Kamerun unterlag damals Frankreich nach „Golden Goal“ mit 0:1.
DIE QUALIFKATION
Ägypten qualifizierte sich als souveräner Afrika-Cup-Sieger 2008 für den Confed-Cup. In Ghana stellten die Nordafrikaner mit Abstand die stärkste Mannschaft. Mit einem deutlichen 4:2 über Kamerun startete Ägypten sehr gut in das Turnier und setzte sich auch gegen die weiteren Gruppengegner Sambia (1:1) und Sudan (3:0) durch.
Im Viertelfinale gewannen die Ägypter gegen Angola mit 2:1, ehe in der Vorschlussrunde Topfavorit Elfenbeinküste wartete. Die Sheahta-Elf machte erneut kurzen Prozess und behielt mit 4:1 die Oberhand.
Das Endspiel gegen Kamerun war eigentlich eine klare Angelegenheit für Ägypten, doch Keeper Carlos Kameni hielt die Kameruner mit starken Paraden lange Zeit im Spiel. Der eingewechselte Mohamed Zidan provozierte schließlich einen Ballverlust von Kameruns Abwehrchef Rigobert Song, Mohamed Aboutrika profitierte und schloss zum entscheidenden 1:0 ab. Mittelfeldspieler Hosni Abd-Rabou wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
DER TRAINER
Seit 2004 betreut Hassan Shehata Ägyptens Nationalelf. Der Ex-Stürmerstar von Zamalek war zuvor Trainer der Junioren-Nationalmannschaft. Shehata führte Ägypten 2006 zum Gewinn des Afrika-Cups im eigenen Land, 2008 gelang ihm die Titelverteidigung. Von den Fans wird er verehrt und trägt bei ihnen den Spitznamen „Master“. Der 59-Jährige ist ein kompromissloser Trainer, der keinen Zweifel daran lässt, wer das Sagen hat. Dies hat er gegenüber seinen Spielern und der kritischen Presse schon mehrmals unter Beweis gestellt. Doch der Erfolg gibt ihm Recht und in Ägypten wird er mittlerweile mit einem anderen erfolgreichen Trainer des Landes verglichen, Mahmoud Al-Gohary.
DAS TEAM
Die Mannschaft ist rund um Spieler der beiden einheimischen Topklubs Al Ahly und Al Zamalek aufgebaut.
Zwischen den Pfosten ist weiter Essam Al-Hadary die Nummer Eins. Er wechselte nach dem Afrika-Cup von Al Ahly in die Schweiz zum FC Sion, konnte sich dort aber bislang noch nicht durchsetzen.
Al Hadarys ehemalige Mannschaftskameraden bei Ahly, Weal Gomaa und Shady Mohamed sind die Stützpfeiler der ägyptischen Defensive. Im Mittelfeld setzt Trainer Shehata auf Middlesbroughs Talent Shawy Mohamed, das Ahly-Trio Ahmed Hassan, Mohamed Aboutrika und Mohamed Barakat. Dazu kommt Hosni Abd-Rabou von Ismaily SC, der beim Afrika-Cup der überragende Spieler war.
Im Angriff sollen die beiden England-Legionäre Amr Zaki und Mido (beide Wigan Athletic), sowie Mohamed Zidan (Borussia Dortmund) und Emad Moteab (Ittihad Jeddah) für die Tore sorgen.
DER SHOOTINGSTAR
Dortmunds Mohamed Zidan überzeugte beim letzten Afrika-Cup, seinem ersten Turnier mit der Nationalmannschaft. Zidan bereitete im Endspiel das Siegtor vor. Der 27-Jähre ist schnell, dribbelstark und verfügt über einen guten Abschluss. Was ihm noch fehlt, ist die Konstanz.
DIE HIGHLIGHTS
Ägypten nahm bislang einmal an einem Confed-Cup teil. 1999 war in der Gruppenphase Endstation. Die Afrikaner verabschiedeten sich mit zwei Unentschieden und einer Niederlage aus dem Turnier.
DIE PROGNOSE
In einer Gruppe mit Weltmeister Italien und Titelverteidiger Brasilien dürfte sich wohl fast jede Nationalmannschaft der Welt schwer tun. Ägypten wird versuchen, in Südafrika das Maximum herauszuholen. Gegen die USA ist ein „Dreier“ drin, in den Spielen gegen die beiden Favoriten muss Ägypten zählbares holen, um den Traum vom Halbfinale wahr zu machen. Trainer Shehata hat dies als Ziel ausgegeben.
Eure Meinung: Was traut Ihr Ägypten beim Confed-Cup zu?
Berlin. Beim letzten Auftritt bei einem Confederations Cup gab es für Ägypten nicht viel zu lachen. 1999 in Mexiko war bereits in der Gruppenphase Endstation. Nach Unentschieden gegen die Gastgeber und Bolivien setzte es gegen Suadi-Arabien eine deftige 1:5-Klatsche und es blieb nur der letzte Platz in der Gruppe.
Trainer Hassan Shehata hat versprochen, dass seine Mannschaft sich dafür revanchieren will und ins Halbfinale einziehen möchte. Dies bedeutet, in einer Gruppe mit Brasilien, Italien und den USA muss Ägypten unter den ersten beiden Teams landen (alles rundum den Confed-Cup erfahrt ihr HIER).
Das beste Resultat einer afrikanischen Mannschaft holten die Kameruner im Jahr 2003. Sie zogen bis ins Endspiel ein. Kamerun unterlag damals Frankreich nach „Golden Goal“ mit 0:1.
DIE QUALIFKATION
Ägypten qualifizierte sich als souveräner Afrika-Cup-Sieger 2008 für den Confed-Cup. In Ghana stellten die Nordafrikaner mit Abstand die stärkste Mannschaft. Mit einem deutlichen 4:2 über Kamerun startete Ägypten sehr gut in das Turnier und setzte sich auch gegen die weiteren Gruppengegner Sambia (1:1) und Sudan (3:0) durch.
Im Viertelfinale gewannen die Ägypter gegen Angola mit 2:1, ehe in der Vorschlussrunde Topfavorit Elfenbeinküste wartete. Die Sheahta-Elf machte erneut kurzen Prozess und behielt mit 4:1 die Oberhand.
Das Endspiel gegen Kamerun war eigentlich eine klare Angelegenheit für Ägypten, doch Keeper Carlos Kameni hielt die Kameruner mit starken Paraden lange Zeit im Spiel. Der eingewechselte Mohamed Zidan provozierte schließlich einen Ballverlust von Kameruns Abwehrchef Rigobert Song, Mohamed Aboutrika profitierte und schloss zum entscheidenden 1:0 ab. Mittelfeldspieler Hosni Abd-Rabou wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
DER TRAINER
Seit 2004 betreut Hassan Shehata Ägyptens Nationalelf. Der Ex-Stürmerstar von Zamalek war zuvor Trainer der Junioren-Nationalmannschaft. Shehata führte Ägypten 2006 zum Gewinn des Afrika-Cups im eigenen Land, 2008 gelang ihm die Titelverteidigung. Von den Fans wird er verehrt und trägt bei ihnen den Spitznamen „Master“. Der 59-Jährige ist ein kompromissloser Trainer, der keinen Zweifel daran lässt, wer das Sagen hat. Dies hat er gegenüber seinen Spielern und der kritischen Presse schon mehrmals unter Beweis gestellt. Doch der Erfolg gibt ihm Recht und in Ägypten wird er mittlerweile mit einem anderen erfolgreichen Trainer des Landes verglichen, Mahmoud Al-Gohary.
DAS TEAM
Die Mannschaft ist rund um Spieler der beiden einheimischen Topklubs Al Ahly und Al Zamalek aufgebaut.
Zwischen den Pfosten ist weiter Essam Al-Hadary die Nummer Eins. Er wechselte nach dem Afrika-Cup von Al Ahly in die Schweiz zum FC Sion, konnte sich dort aber bislang noch nicht durchsetzen.
Al Hadarys ehemalige Mannschaftskameraden bei Ahly, Weal Gomaa und Shady Mohamed sind die Stützpfeiler der ägyptischen Defensive. Im Mittelfeld setzt Trainer Shehata auf Middlesbroughs Talent Shawy Mohamed, das Ahly-Trio Ahmed Hassan, Mohamed Aboutrika und Mohamed Barakat. Dazu kommt Hosni Abd-Rabou von Ismaily SC, der beim Afrika-Cup der überragende Spieler war.
Im Angriff sollen die beiden England-Legionäre Amr Zaki und Mido (beide Wigan Athletic), sowie Mohamed Zidan (Borussia Dortmund) und Emad Moteab (Ittihad Jeddah) für die Tore sorgen.
DER SHOOTINGSTAR
Dortmunds Mohamed Zidan überzeugte beim letzten Afrika-Cup, seinem ersten Turnier mit der Nationalmannschaft. Zidan bereitete im Endspiel das Siegtor vor. Der 27-Jähre ist schnell, dribbelstark und verfügt über einen guten Abschluss. Was ihm noch fehlt, ist die Konstanz.
DIE HIGHLIGHTS
Ägypten nahm bislang einmal an einem Confed-Cup teil. 1999 war in der Gruppenphase Endstation. Die Afrikaner verabschiedeten sich mit zwei Unentschieden und einer Niederlage aus dem Turnier.
DIE PROGNOSE
In einer Gruppe mit Weltmeister Italien und Titelverteidiger Brasilien dürfte sich wohl fast jede Nationalmannschaft der Welt schwer tun. Ägypten wird versuchen, in Südafrika das Maximum herauszuholen. Gegen die USA ist ein „Dreier“ drin, in den Spielen gegen die beiden Favoriten muss Ägypten zählbares holen, um den Traum vom Halbfinale wahr zu machen. Trainer Shehata hat dies als Ziel ausgegeben.
Eure Meinung: Was traut Ihr Ägypten beim Confed-Cup zu?
Dein Tipp
Ägypten - Mozambique
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
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Ägypten 0-3 Mozambique
- 14.39 %
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Ägypten 2-0 Mozambique
- 12.23 %
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Ägypten 0-2 Mozambique
- 10.79 %
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