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Teamcheck Confederations Cup: Brasilien
Historisch kann es in Südafrika schon vor Beginn der Weltmeisterschaft 2010 werden: Die brasilianische Nationalmannschaft visiert im Confederations Cup den dritten Sieg, nach 1997 und 2005, an – es wäre ein neuer Rekord für die Fußball-Welt. Auch bei diesem Turnier richten sich die Blicke wieder auf den Favoriten, der Erfolgsdruck ist gewohnt hoch.
Von Sebastian HEIER
Die brasilianische Nationalmannschaft trifft in der Gruppe B des Confederation Cups auf Italien, Ägypten und die USA. Eine Konstellation, die wohl erst auf dem zweiten Blick als schwierig erscheint. Die Südamerikaner gehen dennoch als Favorit in das Turnier und die Titelverteidigung von vor vier Jahren wird bereits fest anvisiert. Damals siegte Brasilien im Finale gegen Argentinien, mit 4:1 in Frankfurt. Die Brasilianer sind die erfolgreichste Nation im Confederation Cups, zwei Titelgewinne (1997 und 2005), sowie ein zweiter Platz aus dem Jahr 1999 stehen auf ihrem Konto.
DIE QUALIFIKATION
In der Copa America 2007 konnte sich Brasilien ausgerechnet gegen den großen Rivalen Argentinien durchsetzen. Das Finale ging mit 3:0 klar und deutlich für die brasilianische Auswahl gewonnen. Der Titel in der Copa America wurde damit bereits zum achten Mal gewonnen. Die Tore erzielten damals Julio Baptista, Roberto Ayala mit einem Eigentor und Daniel Alves. Nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko glänzten die Brasilianer mit sehr gutem Fußball.
DER TRAINER
Carlos Dunga - Der Kapitän der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 1994 war in den vergangenen Wochen und Monaten stark unter Beschuss, nachdem sich seine Mannschaft in der Qualifikation zu Weltmeisterschaftsendrunde 2010 in Südafrika mit enttäuschenden Leistungen präsentierte. Doch die überzeugenden Siege gegen Portugal und Italien haben seine Position wieder etwas gefestigt. In diesen Tagen gibt es daher wieder mehr Vertrauen in Carlos Dunga und auch in seine Mannschaft.
DAS TEAM
Das Turnier wird für die Brasilianer eine große Chance sein, um der Welt zu zeigen, dass es sich noch immer um eine große Mannschaft handelt. Die Südamerikaner könnten das Gastspiel in Südafrika allerdings ohne einige Stars bestreiten. Es bleibt nur noch wenig Zeit bis zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr und das Schonen der „Sambafüß“e wäre auch im Hinblick auf die bevorstehenden Qualifikationsspiele noch sehr wichtig.
Die Qualität dürfte im Kader aber dennoch vorhanden sein. Der Großteil der Mannschaft spielt für die europäischen Top-Klubs, diese Tatsache wird es den Gegnern wohl sehr schwer machen. Die Mannschaft stellt sich zusammen aus der Jugend und viel Erfahrung, ein gesunder Mix, den Trainer Carlos Dunga gefunden hat. Die Kombination könnte den Unterschied ausmachen und diese gilt es auch noch in den kommenden Monaten zu verfeinern.
Nachdem Dunga das Traineramt bei den Südamerikaner übernommen hat, wurde verschiedene Spieler und Taktiken ausprobiert. Der Confederations Cup ist nun eine gute Möglichkeit, um einigen Perspektivspielern eine große Chance zu geben. Spieler wie Walter und Douglas Costa, die bereits in der südamerikanischen U-20 Meisterschaft überzeugten, könnten nominiert werden – natürlich nur dann, wenn die etablierten Superstars nicht dabei sind.
Traditionell verfügen die Brasilianer über ein starkes Offensivspiel. Mit Spielern wie Kaka, Ronaldinho, Adriano, Luis Fabiano und Robinho haben die Brasilianer keine Probleme, die entscheidenden Tore zu schießen. Doch auch in der Defensive haben die Südamerikaner durchaus ihre Stärken, ein Grund warum sie zuletzt auch so wenige Gegentore einstecken mussten. Torhüter Julio Cesar von Inter Mailand ist ein guter Rückhalt. Maicon, Marcelo, Juan und Lucio bilden eine kompakte Abwehrkette.
In den vergangenen Spielen hat Dunge eher unbekannte Spieler, wie beispielsweise Felipe Melo, Thiago Silva, Alex, und Miranda, getestet. Für das Turnier in wenigen Tagen ist es durchaus möglich, dass es weitere Überraschungen gibt. Eine Fülle von Talenten hat Carlos Dunga zur Verfügung.
DER SHOOTINGSTAR
Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Alexandre Pato zu den aufstrebenden Stürmern in Europa. Seine Leistungen beim italienischen Serie A-Klub AC Mailand waren sehr beeindruckend und er wird höchstwahrscheinlich in der Zukunft mehr Spielpraxis in der brasilianischen Nationalmannschaft erhalten. Der Confederations Cup könnte seine große Chance werden, um sich für den Kader zur WM-Endrunde im kommenden Jahr zu empfehlen.
DIE HIGHLIGHTS
Brasilien konnte den Confederations Cup bereits zwei Mal gewinnen. Zuletzt gelang dieses im Jahr 2005, in Deutschland. Damals siegte Brasilien gegen Argentinien im Finale mit 4:1. Das Endspiel fand übrigens in Frankfurt statt. Die Brasilianer sind die erfolgreichste Nation im Confederation Cup, zwei Titelgewinne (1997 und 2005), sowie ein zweiter Platz aus dem Jahr 1999 stehen auf ihrem Konto.
DIE PROGNOSE
Alles andere als der Sieg beim Confederations Cup wird bei den anspruchsvollen Brasilianern als Niederlage gesehen. Sie haben die Kraft in ihren Reihen, um den historischen, dritten Titelerfolg im Confederations Cup einfahren zu können – es wäre ein neuer Rekord in der Fußballwelt. In ihrer Gruppe B müssen sich die Brasilianer vor allem gegen Italien behaupten, um mit dem ersten Platz womöglich den Spaniern im Halbfinale aus dem Weg zu gehen. Wenn Brasilien ein Turnier bestreitet, wird der Sieg erwartet. Auch in Südafrika wird der Druck erneut hoch sein.
Eure Meinung: Wie schlägt sich Brasilien beim Confederations-Cup in Südafrika?
Die brasilianische Nationalmannschaft trifft in der Gruppe B des Confederation Cups auf Italien, Ägypten und die USA. Eine Konstellation, die wohl erst auf dem zweiten Blick als schwierig erscheint. Die Südamerikaner gehen dennoch als Favorit in das Turnier und die Titelverteidigung von vor vier Jahren wird bereits fest anvisiert. Damals siegte Brasilien im Finale gegen Argentinien, mit 4:1 in Frankfurt. Die Brasilianer sind die erfolgreichste Nation im Confederation Cups, zwei Titelgewinne (1997 und 2005), sowie ein zweiter Platz aus dem Jahr 1999 stehen auf ihrem Konto.
DIE QUALIFIKATION
In der Copa America 2007 konnte sich Brasilien ausgerechnet gegen den großen Rivalen Argentinien durchsetzen. Das Finale ging mit 3:0 klar und deutlich für die brasilianische Auswahl gewonnen. Der Titel in der Copa America wurde damit bereits zum achten Mal gewonnen. Die Tore erzielten damals Julio Baptista, Roberto Ayala mit einem Eigentor und Daniel Alves. Nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko glänzten die Brasilianer mit sehr gutem Fußball.
DER TRAINER
Carlos Dunga - Der Kapitän der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 1994 war in den vergangenen Wochen und Monaten stark unter Beschuss, nachdem sich seine Mannschaft in der Qualifikation zu Weltmeisterschaftsendrunde 2010 in Südafrika mit enttäuschenden Leistungen präsentierte. Doch die überzeugenden Siege gegen Portugal und Italien haben seine Position wieder etwas gefestigt. In diesen Tagen gibt es daher wieder mehr Vertrauen in Carlos Dunga und auch in seine Mannschaft.
DAS TEAM
Das Turnier wird für die Brasilianer eine große Chance sein, um der Welt zu zeigen, dass es sich noch immer um eine große Mannschaft handelt. Die Südamerikaner könnten das Gastspiel in Südafrika allerdings ohne einige Stars bestreiten. Es bleibt nur noch wenig Zeit bis zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr und das Schonen der „Sambafüß“e wäre auch im Hinblick auf die bevorstehenden Qualifikationsspiele noch sehr wichtig.
Die Qualität dürfte im Kader aber dennoch vorhanden sein. Der Großteil der Mannschaft spielt für die europäischen Top-Klubs, diese Tatsache wird es den Gegnern wohl sehr schwer machen. Die Mannschaft stellt sich zusammen aus der Jugend und viel Erfahrung, ein gesunder Mix, den Trainer Carlos Dunga gefunden hat. Die Kombination könnte den Unterschied ausmachen und diese gilt es auch noch in den kommenden Monaten zu verfeinern.
Nachdem Dunga das Traineramt bei den Südamerikaner übernommen hat, wurde verschiedene Spieler und Taktiken ausprobiert. Der Confederations Cup ist nun eine gute Möglichkeit, um einigen Perspektivspielern eine große Chance zu geben. Spieler wie Walter und Douglas Costa, die bereits in der südamerikanischen U-20 Meisterschaft überzeugten, könnten nominiert werden – natürlich nur dann, wenn die etablierten Superstars nicht dabei sind.
Traditionell verfügen die Brasilianer über ein starkes Offensivspiel. Mit Spielern wie Kaka, Ronaldinho, Adriano, Luis Fabiano und Robinho haben die Brasilianer keine Probleme, die entscheidenden Tore zu schießen. Doch auch in der Defensive haben die Südamerikaner durchaus ihre Stärken, ein Grund warum sie zuletzt auch so wenige Gegentore einstecken mussten. Torhüter Julio Cesar von Inter Mailand ist ein guter Rückhalt. Maicon, Marcelo, Juan und Lucio bilden eine kompakte Abwehrkette.
In den vergangenen Spielen hat Dunge eher unbekannte Spieler, wie beispielsweise Felipe Melo, Thiago Silva, Alex, und Miranda, getestet. Für das Turnier in wenigen Tagen ist es durchaus möglich, dass es weitere Überraschungen gibt. Eine Fülle von Talenten hat Carlos Dunga zur Verfügung.
DER SHOOTINGSTAR
Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Alexandre Pato zu den aufstrebenden Stürmern in Europa. Seine Leistungen beim italienischen Serie A-Klub AC Mailand waren sehr beeindruckend und er wird höchstwahrscheinlich in der Zukunft mehr Spielpraxis in der brasilianischen Nationalmannschaft erhalten. Der Confederations Cup könnte seine große Chance werden, um sich für den Kader zur WM-Endrunde im kommenden Jahr zu empfehlen.
DIE HIGHLIGHTS
Brasilien konnte den Confederations Cup bereits zwei Mal gewinnen. Zuletzt gelang dieses im Jahr 2005, in Deutschland. Damals siegte Brasilien gegen Argentinien im Finale mit 4:1. Das Endspiel fand übrigens in Frankfurt statt. Die Brasilianer sind die erfolgreichste Nation im Confederation Cup, zwei Titelgewinne (1997 und 2005), sowie ein zweiter Platz aus dem Jahr 1999 stehen auf ihrem Konto.
DIE PROGNOSE
Alles andere als der Sieg beim Confederations Cup wird bei den anspruchsvollen Brasilianern als Niederlage gesehen. Sie haben die Kraft in ihren Reihen, um den historischen, dritten Titelerfolg im Confederations Cup einfahren zu können – es wäre ein neuer Rekord in der Fußballwelt. In ihrer Gruppe B müssen sich die Brasilianer vor allem gegen Italien behaupten, um mit dem ersten Platz womöglich den Spaniern im Halbfinale aus dem Weg zu gehen. Wenn Brasilien ein Turnier bestreitet, wird der Sieg erwartet. Auch in Südafrika wird der Druck erneut hoch sein.
Eure Meinung: Wie schlägt sich Brasilien beim Confederations-Cup in Südafrika?
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Brasilien 1-2 Mexiko
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Brasilien 3-0 Mexiko
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