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Teamcheck Confederations Cup: Südafrika
Die „Bafana Bafana“ war die erste afrikanische Nationalmannschaft, die sowohl den Afrika-Cup holte und auch in Freundschaftsspielen gegen die Top-Nationen für Furore sorgte. An den Weltmeisterschaften 1998 und 2002 nahm Südafrika allerdings mit mäßigem Erfolg teil. Nach einer längeren Durststrecke gehen die Gastgeber beim Confed-Cup mit einigen vielversprechenden Talenten in das Turnier, das den Testlauf für die WM im nächsten Jahr sein soll.
Von Falko BLÖDING
Berlin. Südafrika hat das Glück, in die vermeintlich leichtere der beiden Vorrundengruppen des Confederations-Cup gelost worden zu sein. In der Gruppe A treffen die Gastgeber auf Spanien, den Irak und Neuseeland (alles rund um das Turnier erfahrt ihr HIER). Trainer Joel Santana kommentierte die Auslosung mit einem Lächeln. Ebenso wie die Fans hofft er auf ein gutes Resultat, um eine Euphorie für die WM im nächsten Jahr zu entfachen.
DIE QUALIFKATION
Südafrika brauchte sich nicht für den Confed-Cup zu qualifizieren. Als Gastgeber sind sie für das Turnier ebenso qualifiziert, wie für die WM im eigenen Land im nächsten Jahr.
DER TRAINER
Joel Santana ist der Mann, auf dem in Südafrika die Hoffnungen ruhen. Der brasilianische Trainer wurde auf Vorschlag seines Vorgänger Carlos Alberto Parreira verpflichtet. Parreira musste sein Engagement in Südafrika aus familiären Gründen im letzten Jahr beenden. Nach den ersten Spielen, in denen es für Santana und seine Mannschaft teils deftige Klatschen gab, zweifelten die ersten bereits an dem 60-Jährigen. Mittlerweile hat er seinen Stil und seine Methoden allerdings durchgesetzt und zuletzt auch sehr gute Ergebnisse gegen stärker eingeschätzte Nationen eingefahren.
DAS TEAM
Die Mannschaft besteht aus einem Mix von gestandenen Profis, die in Europa ihr Geld verdienen, und einer Reihe von Talenten aus der einheimischen Liga.
Um die Torhüterposition streiten sich Rowen Fernandez (Arminia Bielefeld) und Itumeleng Khune (Kaizer Chiefs). Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber dem 21-Jährigen Khune gehört die Zukunft. Routinier Fernandez (31) könnte dagegen bei einem Turnier die sicherere Variante sein.
Die Abwehr ist in der Vergangenheit stets die Achillesferse der „Bafana Bafana“ gewesen. In letzter Zeit kristallisierte sich hier allerdings eine gute Mischung heraus. Einheimische Spieler wie Siboniso Gaxa und Morgan Gould ergänzen sich prima mit einigen Europa erfahrenen Akteuren. Dazu gehören Bryce Moon (Panathinaikos), Kapitän Aaron Mokoena (Blackburn Rovers) und Nasief Morris (Recreativo Huelva). Matthew Booth, der lange Zeit in Russland spielte und Bundesliga-Profi Bradley Carnell (Karlsruher SC) steuern ebenso die nötige Erfahrung bei.
Das Gerüst im Mittelfeld bilden Spielmacher Steven Pienaar (FC Everton) und Rechtsaußen Elrio van Heerden (FC Brügge). Die talentierten Kagisho Dikgacoi, Siphiwe Tshabalala und Teko Modise sollen für die nötige Kreativität sorgen. Siyabonga Nkosi, Macbeth Sibaya und Lance Davids sind dagegen eher für den defensiven Part zuständig.
Im Sturm dreht sich alles um Benni McCarthy. Der 31-Jährige von den Blackburn Rovers ist mit 31 Toren in 74 Länderspielen schon jetzt Rekordtorschütze seines Landes. An seiner Seite wird entweder Thembinkosi Fanteni oder Bernard Parker auflaufen.
DER SHOOTINGSTAR
Bernard Parker (neun Länderspiele, vier Tore) wagte im Januar diesen Jahres den Sprung nach Europa. Als Führender der Torschützenliste in Afrikas erster Liga wechselte er für 500.000 € zu Roter Stern Belgrad. Der 23-Jährige erzielte in Serbien seitdem in 16 Spielen sechs Tore und zwei Assists. In der Nationalelf machte er mit einem Doppelpack beim Debüt gegen Malawi auf sich aufmerksam. Außerdem traf er gegen Ghana und Kamerun.
DIE HIGHLIGHTS
Bei der einzigen Teilnahme an einem Confed-Cup musste Südafrika 1997 früh die Segel streichen. Nach einem Unentschieden gegen Tschechien (2:2) und zwei Niederlagen gegen Uruguay (3:4) und die Vereinigten Arabischen Emirate (0:1), war in der Vorrunde Endstation.
DIE PROGNOSE
Die Südafrikaner wissen, dass sie die leichtere Gruppe erwischt haben. Ein Spaziergang wird es dennoch nicht. Mit Europameister Spanien wartet ein ganz dicker Brocken, doch Erfolge über Neuseeland und den Irak sollten den Einzug ins Halbfinale sichern. Mit dem Heimvorteil ist alles möglich, Ziel ist aber zunächst ein Platz unter den ersten vier.
Eure Meinung: Wie weit kommt Südafrika beim Confed-Cup?
Berlin. Südafrika hat das Glück, in die vermeintlich leichtere der beiden Vorrundengruppen des Confederations-Cup gelost worden zu sein. In der Gruppe A treffen die Gastgeber auf Spanien, den Irak und Neuseeland (alles rund um das Turnier erfahrt ihr HIER). Trainer Joel Santana kommentierte die Auslosung mit einem Lächeln. Ebenso wie die Fans hofft er auf ein gutes Resultat, um eine Euphorie für die WM im nächsten Jahr zu entfachen.
DIE QUALIFKATION
Südafrika brauchte sich nicht für den Confed-Cup zu qualifizieren. Als Gastgeber sind sie für das Turnier ebenso qualifiziert, wie für die WM im eigenen Land im nächsten Jahr.
DER TRAINER
Joel Santana ist der Mann, auf dem in Südafrika die Hoffnungen ruhen. Der brasilianische Trainer wurde auf Vorschlag seines Vorgänger Carlos Alberto Parreira verpflichtet. Parreira musste sein Engagement in Südafrika aus familiären Gründen im letzten Jahr beenden. Nach den ersten Spielen, in denen es für Santana und seine Mannschaft teils deftige Klatschen gab, zweifelten die ersten bereits an dem 60-Jährigen. Mittlerweile hat er seinen Stil und seine Methoden allerdings durchgesetzt und zuletzt auch sehr gute Ergebnisse gegen stärker eingeschätzte Nationen eingefahren.
DAS TEAM
Die Mannschaft besteht aus einem Mix von gestandenen Profis, die in Europa ihr Geld verdienen, und einer Reihe von Talenten aus der einheimischen Liga.
Um die Torhüterposition streiten sich Rowen Fernandez (Arminia Bielefeld) und Itumeleng Khune (Kaizer Chiefs). Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber dem 21-Jährigen Khune gehört die Zukunft. Routinier Fernandez (31) könnte dagegen bei einem Turnier die sicherere Variante sein.
Die Abwehr ist in der Vergangenheit stets die Achillesferse der „Bafana Bafana“ gewesen. In letzter Zeit kristallisierte sich hier allerdings eine gute Mischung heraus. Einheimische Spieler wie Siboniso Gaxa und Morgan Gould ergänzen sich prima mit einigen Europa erfahrenen Akteuren. Dazu gehören Bryce Moon (Panathinaikos), Kapitän Aaron Mokoena (Blackburn Rovers) und Nasief Morris (Recreativo Huelva). Matthew Booth, der lange Zeit in Russland spielte und Bundesliga-Profi Bradley Carnell (Karlsruher SC) steuern ebenso die nötige Erfahrung bei.
Das Gerüst im Mittelfeld bilden Spielmacher Steven Pienaar (FC Everton) und Rechtsaußen Elrio van Heerden (FC Brügge). Die talentierten Kagisho Dikgacoi, Siphiwe Tshabalala und Teko Modise sollen für die nötige Kreativität sorgen. Siyabonga Nkosi, Macbeth Sibaya und Lance Davids sind dagegen eher für den defensiven Part zuständig.
Im Sturm dreht sich alles um Benni McCarthy. Der 31-Jährige von den Blackburn Rovers ist mit 31 Toren in 74 Länderspielen schon jetzt Rekordtorschütze seines Landes. An seiner Seite wird entweder Thembinkosi Fanteni oder Bernard Parker auflaufen.
DER SHOOTINGSTAR
Bernard Parker (neun Länderspiele, vier Tore) wagte im Januar diesen Jahres den Sprung nach Europa. Als Führender der Torschützenliste in Afrikas erster Liga wechselte er für 500.000 € zu Roter Stern Belgrad. Der 23-Jährige erzielte in Serbien seitdem in 16 Spielen sechs Tore und zwei Assists. In der Nationalelf machte er mit einem Doppelpack beim Debüt gegen Malawi auf sich aufmerksam. Außerdem traf er gegen Ghana und Kamerun.
DIE HIGHLIGHTS
Bei der einzigen Teilnahme an einem Confed-Cup musste Südafrika 1997 früh die Segel streichen. Nach einem Unentschieden gegen Tschechien (2:2) und zwei Niederlagen gegen Uruguay (3:4) und die Vereinigten Arabischen Emirate (0:1), war in der Vorrunde Endstation.
DIE PROGNOSE
Die Südafrikaner wissen, dass sie die leichtere Gruppe erwischt haben. Ein Spaziergang wird es dennoch nicht. Mit Europameister Spanien wartet ein ganz dicker Brocken, doch Erfolge über Neuseeland und den Irak sollten den Einzug ins Halbfinale sichern. Mit dem Heimvorteil ist alles möglich, Ziel ist aber zunächst ein Platz unter den ersten vier.
Eure Meinung: Wie weit kommt Südafrika beim Confed-Cup?
Dein Tipp
Südafrika - Äthiopien
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Südafrika 0-2 Äthiopien
- 22.22 %
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Südafrika 1-0 Äthiopien
- 14.82 %
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Südafrika 1-1 Äthiopien
- 11.11 %
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