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Teamcheck Confederations Cup: USA
Obwohl die Amerikaner immer noch die Anerkennung auf internationaler Ebene suchen, haben sie sich selbst im vergangenen Jahrzehnt als stärkste Kraft der CONCACAF etabliert. Der diesjährige Confederations Cup ist eine ideale Gelegenheit um die Fortschritte seit der Weltmeisterschaft 2006 zu präsentieren, als die USA in der Gruppenphase scheiterten.
Von Christoph VOGEL
Die USA trifft in Gruppe B des Confederation Cups mit Brasilien, Italien und Ägypten auf schwere Gegner. Gegen Brasilien hat die USA bisher lediglich eins von 13 Spielen gewinnen können, Italien haben sie noch nie besiegt. Die einzige Partie gegen Ägypten ging im Jahr 1987 mit 1:3 verloren.
DIE QUALIFIKATION
Die USA besiegte Mexiko mit 2:1 im Finale des Gold Cups im Jahre 2007 und gewannen damit ihren vierten Titel der CONCACAF. Das Spiel fand statt in Chicago und die Mexikaner gingen kurz vor der Halbzeitpause durch Andres Guardado in Führung. In der 62. Minute glich der US- und Ex-Bayern-Stürmer Landon Donovan vom Elfmeterpunkt aus, bevor Benny Feilhaber die Partie mit einem krachenden Volleyschuss in der 73. Minute drehte.
DER TRAINER
Bob Bradley (51 Jahre alt), ehemaliger Cheftrainer der Major League Soccer (MLS) Teams aus Chicago, New York und Chivas USA, wurde im Dezember 2006 als Nationaltrainer der US-Amerikaner installiert. Für Gesprächsstoff machte die Verpflichtung daher, dass Bradley der Vater von Michael Bradley ist, der im Team zu einer festen Größe gereift ist.
DAS TEAM
Die Mannschaft aus einer Mischung von Stars aus Europa und Spielern aus der heimischen Major League Soccer, die außerhalb ihres Landes weitesgehend unbekannt sind. Der fehlenden Stärke der Gold-Cup-Gegner geschuldet beruht der Spielstil auf disziplinierter Positionstreue und dem Spielaufbau durch das Mittelfeld.
Angeführt vom Torwart Tim Howard (FC Everton), ist die Defensive die Stärke der USA. Vor Howard sind es der Kapitän Carlos Bocanegra (Stade Rennes) und der bullige Oguchi Onyewu (Standard Lüttich), die über die letzten zwei Jahre eines der stabilsten Innenverteidiger-Paare auf dem gesamten Globus bildeten.
Das relativ junge Mittelfeld wird vom 21-jährigen Sohn des Trainer, Michael Bradley (Borussia Mönchengladbach) angeführt. Neuerlich bildete er ein Duo mit dem 23-jährigen Sacha Kljestan (Chivas USA) und sie fanden in der aktuellen Qualifikation zur WM 2010 sehr gut zueinander. Doch der ältere Bradley könnte auch Pablo Mastroeni (Colorado Rapids) in die erste Elf stellen um der Außenbahn im Mittelfeld mehr Erfahrung zu geben. Die Weltmeisterschafts-Veteranen DaMarcus Beasley (Glasgow Rangers) und Clint Dempsey (FC Fulham) kommen üblicherweise auf den Flanken zum Einsatz. Das Mittelfeld könnte auch Platz für den rätselhaften Freddy Adu (AS Monaco), den Mexiko-USA-Pendler Jose Francisco Torres (Pachuca) und den hart verteidigenden Ricardo Clark (Houston Dynamo) bieten.
Im Sturm drückt der Schuh bei der USA, was allerdings nicht bedeutet, dass sie keine Tore schießen können. Landon Donovan (Los Angeles Galaxy) ist die bekannteste Personalie im Angriff und ist mit seiner Schnelligkeit in der Lage, hinter die gegnerische Verteidigung zu sprinten oder ins Duell eins-gegen-eins zu gehen. Oft bildet er ein Duo mit dem Hawaianischen Goalgetter Briang Ching (Houston Dynamo), der in 33 Länderspielen neun Tore erzielte, aber meißtens für seine Mitspieler ablegt.
Das Turnier könnte auch eine Chance für den Youngster Jozy Altidore (Xerez) bieten. Der 19-jährige, vom FC Villarreal aus der Spanischen Primera Division letzten Sommer für 10 Millionen Euro geholt, ist voller Potential und will nun auf der großen Bühne groß rauskommen.
DER SHOOTINGSTAR
Gerade einmal 21 Jahre alt, ist Michael Bradley der personifizierte Kampfgeist im Zentrum. Wie ein junger Michael Ballack ist er zuverlässig mit dem Ball am Fuß, hat keine Angst vor einem harten Tackle und scheut sich auch nicht in die Offensive zu gehen. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach erzielte zwei Tore beim Sieg der US-Amerikaner beim 2:0-Sieg über Mexiko im WM-Qualifikationsspiel im Februar.
DIE HIGHLIGHTS
Die USA spielte bislang zweimal im Confed-Cup. Der größte Erfolg dürfte sicher das Erreichen des Halbfinals im Jahr 1992 sein, als sie jedoch mit 0:3 klar gegen Saudi-Arabien den Kürzeren zogen. Im Spiel um Platz Drei besiegten sie damals die Elfenbeinküste mit 5:2. Der Wettbewerb im Jahr 2003 endete unrühmlich auf dem letzten Platz in der Gruppenphase, als man der Türkei und Brasilien unterlag und nur gegen Kamerun zu einem torlosen 0:0-Unentschieden kam.
DIE PROGNOSE
In die härtere der beiden Gruppen gelost, sind die Chancen der USA auf ein Weiterkommen in das Halbfinale nicht allzu gut. Bradleys Mannschaft beginnt zusammen zu wachsen, wird mit jedem Spiel mehr eine Einheit. Sie hatten einen erfolgreichen Start in die Qualifikation für die WM 2010 und wenn sie mit ihrem Selbstvertrauen und – genauso wichtig – einer Menge Disziplin nach Südafrika reisen, dann können sie ihre berühmteren Gegner überraschen.
Eure Meinung: Wie schlägt sich die USA beim Confederations-Cup in Südafrika?
Die USA trifft in Gruppe B des Confederation Cups mit Brasilien, Italien und Ägypten auf schwere Gegner. Gegen Brasilien hat die USA bisher lediglich eins von 13 Spielen gewinnen können, Italien haben sie noch nie besiegt. Die einzige Partie gegen Ägypten ging im Jahr 1987 mit 1:3 verloren.
DIE QUALIFIKATION
Die USA besiegte Mexiko mit 2:1 im Finale des Gold Cups im Jahre 2007 und gewannen damit ihren vierten Titel der CONCACAF. Das Spiel fand statt in Chicago und die Mexikaner gingen kurz vor der Halbzeitpause durch Andres Guardado in Führung. In der 62. Minute glich der US- und Ex-Bayern-Stürmer Landon Donovan vom Elfmeterpunkt aus, bevor Benny Feilhaber die Partie mit einem krachenden Volleyschuss in der 73. Minute drehte.
DER TRAINER
Bob Bradley (51 Jahre alt), ehemaliger Cheftrainer der Major League Soccer (MLS) Teams aus Chicago, New York und Chivas USA, wurde im Dezember 2006 als Nationaltrainer der US-Amerikaner installiert. Für Gesprächsstoff machte die Verpflichtung daher, dass Bradley der Vater von Michael Bradley ist, der im Team zu einer festen Größe gereift ist.
DAS TEAM
Die Mannschaft aus einer Mischung von Stars aus Europa und Spielern aus der heimischen Major League Soccer, die außerhalb ihres Landes weitesgehend unbekannt sind. Der fehlenden Stärke der Gold-Cup-Gegner geschuldet beruht der Spielstil auf disziplinierter Positionstreue und dem Spielaufbau durch das Mittelfeld.
Angeführt vom Torwart Tim Howard (FC Everton), ist die Defensive die Stärke der USA. Vor Howard sind es der Kapitän Carlos Bocanegra (Stade Rennes) und der bullige Oguchi Onyewu (Standard Lüttich), die über die letzten zwei Jahre eines der stabilsten Innenverteidiger-Paare auf dem gesamten Globus bildeten.
Das relativ junge Mittelfeld wird vom 21-jährigen Sohn des Trainer, Michael Bradley (Borussia Mönchengladbach) angeführt. Neuerlich bildete er ein Duo mit dem 23-jährigen Sacha Kljestan (Chivas USA) und sie fanden in der aktuellen Qualifikation zur WM 2010 sehr gut zueinander. Doch der ältere Bradley könnte auch Pablo Mastroeni (Colorado Rapids) in die erste Elf stellen um der Außenbahn im Mittelfeld mehr Erfahrung zu geben. Die Weltmeisterschafts-Veteranen DaMarcus Beasley (Glasgow Rangers) und Clint Dempsey (FC Fulham) kommen üblicherweise auf den Flanken zum Einsatz. Das Mittelfeld könnte auch Platz für den rätselhaften Freddy Adu (AS Monaco), den Mexiko-USA-Pendler Jose Francisco Torres (Pachuca) und den hart verteidigenden Ricardo Clark (Houston Dynamo) bieten.
Im Sturm drückt der Schuh bei der USA, was allerdings nicht bedeutet, dass sie keine Tore schießen können. Landon Donovan (Los Angeles Galaxy) ist die bekannteste Personalie im Angriff und ist mit seiner Schnelligkeit in der Lage, hinter die gegnerische Verteidigung zu sprinten oder ins Duell eins-gegen-eins zu gehen. Oft bildet er ein Duo mit dem Hawaianischen Goalgetter Briang Ching (Houston Dynamo), der in 33 Länderspielen neun Tore erzielte, aber meißtens für seine Mitspieler ablegt.
Das Turnier könnte auch eine Chance für den Youngster Jozy Altidore (Xerez) bieten. Der 19-jährige, vom FC Villarreal aus der Spanischen Primera Division letzten Sommer für 10 Millionen Euro geholt, ist voller Potential und will nun auf der großen Bühne groß rauskommen.
DER SHOOTINGSTAR
Gerade einmal 21 Jahre alt, ist Michael Bradley der personifizierte Kampfgeist im Zentrum. Wie ein junger Michael Ballack ist er zuverlässig mit dem Ball am Fuß, hat keine Angst vor einem harten Tackle und scheut sich auch nicht in die Offensive zu gehen. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach erzielte zwei Tore beim Sieg der US-Amerikaner beim 2:0-Sieg über Mexiko im WM-Qualifikationsspiel im Februar.
DIE HIGHLIGHTS
Die USA spielte bislang zweimal im Confed-Cup. Der größte Erfolg dürfte sicher das Erreichen des Halbfinals im Jahr 1992 sein, als sie jedoch mit 0:3 klar gegen Saudi-Arabien den Kürzeren zogen. Im Spiel um Platz Drei besiegten sie damals die Elfenbeinküste mit 5:2. Der Wettbewerb im Jahr 2003 endete unrühmlich auf dem letzten Platz in der Gruppenphase, als man der Türkei und Brasilien unterlag und nur gegen Kamerun zu einem torlosen 0:0-Unentschieden kam.
DIE PROGNOSE
In die härtere der beiden Gruppen gelost, sind die Chancen der USA auf ein Weiterkommen in das Halbfinale nicht allzu gut. Bradleys Mannschaft beginnt zusammen zu wachsen, wird mit jedem Spiel mehr eine Einheit. Sie hatten einen erfolgreichen Start in die Qualifikation für die WM 2010 und wenn sie mit ihrem Selbstvertrauen und – genauso wichtig – einer Menge Disziplin nach Südafrika reisen, dann können sie ihre berühmteren Gegner überraschen.
Eure Meinung: Wie schlägt sich die USA beim Confederations-Cup in Südafrika?
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