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Nach dem angekündigten Rücktritt hat sich Trainer Stephen Keshi nun doch anders entschieden und bleibt Nigeria erhalten. Zuletzt gab es Differenzen zwischen Trainer und Verband.

Abuja. Erfolgscoach Stephen Keshi hat zwei Tage nach dem Triumph beim Afrika-Cup den Rücktritt vom Rücktritt vollzogen: Der 51-Jährige will nun doch Fußball-Nationaltrainer Nigerias bleiben. Einen Tag nach seinem überraschenden Rücktritt erklärte Keshi am Dienstag in einer Mitteilung des nationalen Verbandes NFF, dass er seine Entscheidung nach einem Austausch mit Sportminister Mallam Bolaji Abdullahi überdacht habe.

Schnelle Meinungsänderung

„Ich hatte Gründe, meine Unzufriedenheit in einigen Angelegenheiten, die beim Afrika-Cup im Zusammenhang mit dem nigerianischen Verband geschehen sind, zum Ausdruck zu bringen“, heißt es in Keshis Statement. Nach dem "schnellen und freundlichen Eingreifen" des Sportministers wolle er nun aber seinen Job fortsetzen.

Erbost über gebuchten Rückflug

Medienberichten zufolge war Keshi unter anderem darüber erbost, dass der Verband für das Team direkt nach dem Viertelfinale gegen die Elfenbeinküste (2:1) einen Rückflug gebucht hatten. Der frühere Abwehrspieler, der erst seit Anfang November 2011 im Amt ist und einen Vierjahresvertrag besitzt, hatte diese Aktion als mangelndes Vertrauen in seine Arbeit ausgelegt.

Triumphzug der Afrikameister

Derweil haben Hunderte Fans die nigerianische Nationalmannschaft auf dem Flughafen in der Hauptstadt Abuja in Empfang genommen und bei einem Triumphzug durch die Stadt gefeiert. Im Anschluss an die Parade stand noch eine Feier im Nationalstadion auf dem Programm.

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