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Trotz seines Platzverweises im Halbfinale darf Burkina Fasos Pitroipa im Afrika-Cup-Finale gegen Nigeria mitwirken. Die Sperre wurde vom afrikanischen Fußballverband aufgehoben.

Johannesburg. Wegen einer vermeintlichen Schwalbe sah Ex-Bundesligaspieler Jonathan Pitroipa im Halbfinale des Afrika-Cups gegen Ghana (3:2 im Elfmeterschießen) die zweite gelbe Karte und wurde von Schiedsrichter Slim Jedidi des Feldes verwiesen. Burkina Faso legte Einspruch gegen die Entscheidung ein und auch Issa Hayatou, Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, erklärte öffentlich, dass der Platzverweis „ein Irrtum“ gewesen sei.

Referee gesteht Fehler ein

Der tunesische Unparteiische richtete sich nun mit einem Brief an den CAF und räumte seine Fehlentscheidung ein. Das Eingeständnis des Fehlers durch den Schiedsrichter ist Grundvoraussetzung für eine Annullierung der Entscheidung.

Aufhebung der Sperre zur Wahrung der Glaubwürdigkeit

Die gegebenen Tatsachen veranlassten den CAF am Freitag, in einer Disziplinar-Kommission die Aufhebung der Sperre bekannt zu geben. Allein der Glaubwürdigkeit des Verbandes wegen sei es absolut notwendig, Pitroipa spielen zu lassen, erklärte ein CAF-Offizieller gegenüber Goal.com.

Das Endspiel im Afrika-Cup ist für Burkina Faso das erste überhaupt. Umso glücklicher werden sie sein, im schwierigen Spiel am Sonntag gegen Nigeria nun doch auf Jonathan Pitroipa zurückgreifen zu können.

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