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Gabun weint: Gastgeber nach Elfmeterdrama ausgeschieden
Nach Äquatorial-Guinea ist mit Gabun auch der zweite Gastgeber beim Afrika-Cup ausgeschieden. Das Team von Gernot Rohr musste sich im Viertelfinale Mali geschlagen geben.
Von Patrick Niedel
Getty
Libreville. Waren die beiden ersten Viertelfinals des Afrika Cups 2012 noch klare Angelegenheiten, waren die anderen Duelle spannend. Gastgeber Gabun musste sich Mali mit 4:5 nach Elfmeterschiessen geschlagen geben. Ghana bezwang Tunesien mit 2:1 nach Verlängerung.
Aubameyang die tragische Figur
Ausgerechnet der große Star wurde zur tragischen Figur Gabuns. Pierre Aubameyang, der in jedem Gruppenspiel der Co-Gastgeber getroffen hat, scheiterte mit seinem Elfmeter an Malis Torhüter Soumbeila Diakite. In der regulären Spielzeit ging Gabun in der 54. Minute durch Eric Mouloungi in Führung. Der Stürmer von OGC Nizza verwertete eine Hereingabe von Aubameyang.
Überraschender Ausgleich für Mali
In der 83. Minute dann der durchaus überraschende Ausgleich für Mali: Cheik Diabate nahm eine Kopfballablage von Maiga mit dem Rücken zum Tor an und schoss aus der Drehung durch die Beine von Keeper Ebang.
Gabun mit zwei Pfostentreffern
Gabun war das aktivere Team und hatte Pech bei zwei Pfostenschüssen. Im Elfmeterschießen trafen dann alle Schützen sicher, bis Aubameyang anzutreten hatte.
Im Halbfinale trifft Mali nun am kommenden Mittwoch auf die Elfenbeinküste.
Torwartfehler bringt Ghana ins Halbfinale
Das letzte Viertelfinale zwischen Ghana und Tunesien war lange Zeit eine zähe Partie. In der neunten Minute gingen die Ghanaer durch John Mensah in Führung. Der Abwehrspieler köpfte eine Ecke unbedrängt ins Tor der Tunesier.
Ausgleich durch Khelifa
Die Nordafrikaner kamen in der 42. Minute zum Ausgleich. Auch Saber Khelifa netzte mit dem Kopf ein. Die zweite Halbzeit bot eher Dürftiges. Torszenen und spielerische Höhepunkte blieben Mangelware und so war die Verlängerung folgerichtig.
Böser Patzer vom Torwart bringt Ghana den Sieg
Dort war Tunesien zunächst das bessere Team, brachte sich aber durch einen kapitalen Bock von Keeper Aymen Mathlouthi um den Lohn. Eine harmlose Flanke segelte in der 100. Minute in den Strafraum der „Adler von Karthago“, Mathlouthi, vollkommen unbedrängt, stieg hoch, fing den Ball und ließ ihn dann genau vor die Füße von Ghanas Kapitän Andre Ayew fallen. Der Neffe des früheren Weltstars Abedi Pele hatte keine Mühe, die Kugel zum Siegtreffer einzuschießen.
Ghana muss nun mit Sambia den zweiten Finalteilnehmer ausspielen.
Eure Meinung: Wer gewinnt den Afrika-Cup 2012?
Aubameyang die tragische Figur
Ausgerechnet der große Star wurde zur tragischen Figur Gabuns. Pierre Aubameyang, der in jedem Gruppenspiel der Co-Gastgeber getroffen hat, scheiterte mit seinem Elfmeter an Malis Torhüter Soumbeila Diakite. In der regulären Spielzeit ging Gabun in der 54. Minute durch Eric Mouloungi in Führung. Der Stürmer von OGC Nizza verwertete eine Hereingabe von Aubameyang.
Überraschender Ausgleich für Mali
In der 83. Minute dann der durchaus überraschende Ausgleich für Mali: Cheik Diabate nahm eine Kopfballablage von Maiga mit dem Rücken zum Tor an und schoss aus der Drehung durch die Beine von Keeper Ebang.
Gabun mit zwei Pfostentreffern
Gabun war das aktivere Team und hatte Pech bei zwei Pfostenschüssen. Im Elfmeterschießen trafen dann alle Schützen sicher, bis Aubameyang anzutreten hatte.
Im Halbfinale trifft Mali nun am kommenden Mittwoch auf die Elfenbeinküste.
Torwartfehler bringt Ghana ins Halbfinale
Das letzte Viertelfinale zwischen Ghana und Tunesien war lange Zeit eine zähe Partie. In der neunten Minute gingen die Ghanaer durch John Mensah in Führung. Der Abwehrspieler köpfte eine Ecke unbedrängt ins Tor der Tunesier.
Ausgleich durch Khelifa
Die Nordafrikaner kamen in der 42. Minute zum Ausgleich. Auch Saber Khelifa netzte mit dem Kopf ein. Die zweite Halbzeit bot eher Dürftiges. Torszenen und spielerische Höhepunkte blieben Mangelware und so war die Verlängerung folgerichtig.
Böser Patzer vom Torwart bringt Ghana den Sieg
Dort war Tunesien zunächst das bessere Team, brachte sich aber durch einen kapitalen Bock von Keeper Aymen Mathlouthi um den Lohn. Eine harmlose Flanke segelte in der 100. Minute in den Strafraum der „Adler von Karthago“, Mathlouthi, vollkommen unbedrängt, stieg hoch, fing den Ball und ließ ihn dann genau vor die Füße von Ghanas Kapitän Andre Ayew fallen. Der Neffe des früheren Weltstars Abedi Pele hatte keine Mühe, die Kugel zum Siegtreffer einzuschießen.
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