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Durchatmen in Tunesien, dank des Treffers von Jemâa können die Nordafrikaner für das Viertelfinale planen. Marokko darf, nach dem 2:3 gegen Gabun, schon wieder nach Hause reisen.

Libreville. Nachdem am gestrigen Tag die Ivorer ins Viertelfinale des Afrika Cups eingezogen sind, wollten die Mitfavoriten Tuniesen und Marokko auch Erfolgserlebnisse feiern. Tunesien konnte mit 2:1 gegen Niger gewinnen, während Marokko nach dem 2:3 gegen Gabun schon wieder die Heimreise antreten.

Stürmerstar Jemâa rettet Tunesien

Tunesien musste lange zittern, ehe der eingewechselte Issam Jemâa den Favoriten in der 90.Minute erlöste. Der Afrika Cup-Neuling Niger spielte eine sehr starke erste Hälfte, konnte jedoch das Tempo in der zweiten Halbzeit nicht mehr halten und musste den Schock in der 90.Minute akzeptieren. Unverdient war der Sieg sicherlich nicht, doch hätte auch der Niger durchaus einen Punktgewinn verdient gehabt. Tunesien muss sich deutlich steigern, um von einem möglichen Titelgewinn zu träumen.

Mbanangoyé lässt Gabun jubeln

Marokko hingegen muss bereits das Aus in der Vorrunde verkraften. Nachdem sie das Auftaktspiel gegen Tunesien verloren, mussten sie auch im zweiten Spiel eine überraschende 2:3-Niederlage gegen Gabun einstecken. Houssine Kharja brachte die Marokkaner in der 24.Minute in Führung, ansonsten war es ein eher schwacher erster Durchgang. Nach der Pause war Gabun aktiver und erzielte in der 75.Minute den Ausgleich durch Pierre Aubameyang und nur drei Minuten später war Oldie Daniel Cousin zur Stelle mit dem 2:1.

Marokko brachte nicht viel zu Stande und bekam ein Handelfmetergeschenk in der Schlussminute. Das nahm Kharja gerne an und traf zum 2:2. Doch das war noch nicht alles. Die letzte Aktion gehörte Gabun und Mbanangoyé zirkelte einen Freistoß aus knapp 25 Metern über die Mauer in die Maschen! Der Jubel kannte keine Grenzen, das Stadion tobte und Marokko war am Boden.

Eure Meinung: Die Gastgeber überraschen weiter. Gibt es eine dicke Überraschung bei der Siegerehrung?

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