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Afrika-Cup 2010: Zwischen Terror und Show
„The Show must go on“, trotz der Terroranschschläge auf die Nationalmannschaft des Togo mit drei Toten und sieben Verletzten rollt beim Afrika-Cup in Angola seit gestern der Ball.
(fb) Berlin. Gestern hat er also doch begonnen, der Afrika-Cup 2010 in Angola. Ohne die Nationalmannschaft Togos, die nach dem furchtbaren Terroranschlag am Freitag nicht an dem Turnier teilnehmen wird. Eine Absage des Turniers, wie es einige Fachleute gefordert hatten, steht dagegen nicht (mehr) zur Debatte. Die Terroristen dürften nicht gewinnen und der Fußball sei stärker als die Gewalt, erklärte FIFA-Boss Sepp Blatter. Ähnlich sieht es auch Arsène Wenger. Der Trainer des FC Arsenal hat Spieler beim ACN: „Ich werde meine Spieler nicht zurückbeordern. Wir können ein Turnier nicht wegen eines solchen Vorfalls absagen. Sonst hätten diese Leute gewonnen.“
„Togo muss abreisen“
„The Show must go on“ heißt also das Motto. Ob dies richtig ist oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. „Die Mannschaft muss abreisen und sofort nach Togo zurückkehren. Wenn Spieler oder andere Personen während der Eröffnungsfeier unter der Flagge Togos stehen, repräsentieren sie nicht unser Land“, hatte Togos Premierminister Gilbert Houngbo erklärt.
Keita und das Wunder gegen Angola
Das Eröffnungsspiel lieferten sich gestern Gastgeber Angola und Geheimfavorit Mali. Beide Mannschaften trennten sich nach einem spektakulären Spiel mit 4:4. Angola verspielte dabei innerhalb von einer Viertelstunde eine 4:0-Führung. Die Mannschaften sorgten damit dafür, dass zumindest vorübergehend der Sport wieder die Schlagzeilen dominiert. „Es ist ein Wunder, nach einem 0:4-Rückstand noch ein 4:4 zu erreichen. Wenn ich sagte, dass wir nach dem 0:4 noch an ein Unentschieden geglaubt hätten, dann wäre das eine Lüge. Erst nach dem 2:4 spekulierten wir auf ein mögliches Unentschieden“, sagte Mali-Star Seydou Keita.
Völler sorgt sich nicht um die Sicherheit bei der WM
Die Welt des Fußballs hofft darauf, dass es in den nächsten Wochen weitere Spiele dieser Güteklasse gibt, damit am Ende der Sport über denn Terror siegt. Immerhin findet der Afrika-Cup auf demselben Kontinent statt, wie die WM im nächsten Sommer. Sicherheitsbedenken für dieses Großereignis zerstreuten die Verantwortlichen sofort. Ex-Nationalspieler Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen, sieht es ähnlich: „Man sollte das jetzt nicht alles zusammen schmeißen und Südafrika unrecht tun. Das ist weiter weg und ein ganz anders organisiertes Land. Die FIFA-Verantwortlichen vor Ort werden für die Sicherheit sorgen. Das kann man nicht mit Angola vergleichen.“
Eure Meinung: Ist es richtig, den Afrika-Cup auszutragen? Macht Ihr Euch Sorgen um die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft?
„Togo muss abreisen“
„The Show must go on“ heißt also das Motto. Ob dies richtig ist oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. „Die Mannschaft muss abreisen und sofort nach Togo zurückkehren. Wenn Spieler oder andere Personen während der Eröffnungsfeier unter der Flagge Togos stehen, repräsentieren sie nicht unser Land“, hatte Togos Premierminister Gilbert Houngbo erklärt.
Keita und das Wunder gegen Angola
Das Eröffnungsspiel lieferten sich gestern Gastgeber Angola und Geheimfavorit Mali. Beide Mannschaften trennten sich nach einem spektakulären Spiel mit 4:4. Angola verspielte dabei innerhalb von einer Viertelstunde eine 4:0-Führung. Die Mannschaften sorgten damit dafür, dass zumindest vorübergehend der Sport wieder die Schlagzeilen dominiert. „Es ist ein Wunder, nach einem 0:4-Rückstand noch ein 4:4 zu erreichen. Wenn ich sagte, dass wir nach dem 0:4 noch an ein Unentschieden geglaubt hätten, dann wäre das eine Lüge. Erst nach dem 2:4 spekulierten wir auf ein mögliches Unentschieden“, sagte Mali-Star Seydou Keita.
Völler sorgt sich nicht um die Sicherheit bei der WM
Die Welt des Fußballs hofft darauf, dass es in den nächsten Wochen weitere Spiele dieser Güteklasse gibt, damit am Ende der Sport über denn Terror siegt. Immerhin findet der Afrika-Cup auf demselben Kontinent statt, wie die WM im nächsten Sommer. Sicherheitsbedenken für dieses Großereignis zerstreuten die Verantwortlichen sofort. Ex-Nationalspieler Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen, sieht es ähnlich: „Man sollte das jetzt nicht alles zusammen schmeißen und Südafrika unrecht tun. Das ist weiter weg und ein ganz anders organisiertes Land. Die FIFA-Verantwortlichen vor Ort werden für die Sicherheit sorgen. Das kann man nicht mit Angola vergleichen.“
Eure Meinung: Ist es richtig, den Afrika-Cup auszutragen? Macht Ihr Euch Sorgen um die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft?
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