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In diesem Sommer langten Europas Top-Klubs für neues Personal ordentlich in den Geldbeutel. An der Spitze steht Englands Rekordmeister, der die 200-Millionen-Marke knackte.

Manchester United hat in diesem Sommer am meisten Geld ausgegeben und Europas Giganten bei den Investitionen für neue Spieler deutlich hinter sich gelassen.

Nach dem enttäuschenden siebten Platz in der Vorsaison schrie der Kader des englischen Rekordchampions nach einer Generalüberholung und der neue Trainer Louis van Gaal investierte mehr als 200 Millionen Euro, um Angel Di Maria, Marcos Rojo, Ander Herrera, Luke Shaw, Daley Blind und Radamel Falcao (leihweise) zu verpflichten.

Der FC Barcelona rangiert bei den Ausgaben hinter United, nachdem unter anderem Luis Suarez für viel Geld nach Katalonien gelotst wurde. Es kamen außerdem die Torhüter Claudio Bravo und Marc-Andre ter Stegen, Jeremy Mathieu, Douglas, Thomas Vermalen, Ivan Raiktic. Insgesamt pumpte Barca 174,8 Millionen Euro in den Markt und liegt damit knapp vor dem FC Liverpool .

Die Reds kassierten 88 Millionen Euro für Suarez und mit Blick auf die Rückkehr in die Champions League wollten sie personell nachlegen. Adam Lallana, Dejan Lovren und Rickie Lambert kamen allesamt aus Southampton. Lazar Markovic wurde für viel Geld aus Lissabon geholt und Emre Can gesellte sich von Bayer Leverkusen dazu. Den Schlusspunkt setzte der 20-Millionen-Wechsel Mario Balotellis.

Auf Rang vier der investitionsfreudigen Klubs liegt Real Madrid. Der Titelverteidiger der Königsklasse verstärkte sich mit Keylor Navas, Toni Kroos, Javier Hernandez und James Rodriguez. Der Kolumbianer allein kostete satte 80 Millionen Euro.

Nachbar Atletico Madrid ist den Blancos auf den Fersen. Der spanische Meister musste den Verlust einiger Leistungsträger verkraften und neue Stars verpflichten, um erneut mit Real und Barca konkurrieren zu können. Unter anderem fanden Mario Mandzukic, Antoine Griezmann und Alessio Cerci den Weg ins Vicente Calderon. Atletico holte insgesamt Spieler für 123,7 Millionen Euro.

SOMMER-EINKÄUFE | 10 Klubs mit den höchsten Ausgaben
      Brutto-Ausgaben Netto-Ausgaben
1 Manchester United 207 Mio € 162 Mio €
2 FC Barcelona 175 Mio € 86 Mio €
3 FC Liverpool 167 Mio € 65m Mio €
4 Real Madrid 136 Mio € 10 Mio €
5 Atletico Madrid 124 Mio € 26 Mio €
6 FC Chelsea 119 Mio € 11 Mio €
7 FC Arsenal 108 Mio € 91 Mio €
8 FC Southampton 82 Mio € +52 Mio €
9 Manchester City 73 Mio € 40 Mio €
10 AS Roma 63 Mio € 28 Mio €


Einer der Klubs, die sich bei Atletico bedienten, war der FC Chelsea . Die Londoner kauften Diego Costa und Filipe Luis von den Rojiblancos. Auch Cesc Fabregas (Barcelona) und Loic Remy (QPR) sind nun in Jose Mourinhos Team zu finden. 118,8 Millionen Euro überwies Blues-Besitzer Roman Abramovich für neue Spieler.

Chelseas Nachbar Arsenal war ebenfalls sehr aktiv. Die Verpflichtungen von Alexis Sanchez, Calum Chambers, Mathieu Debuchy, David Ospina und Danny Welbeck schraubten die Ausgaben auf 108 Millionen Euro.

Southampton hatten einen ungemeinen personellen Aderlass zu beklagen. Um diesen abzufedern, gingen die Saints ihrerseits auch auf Einkaufstour. Dusan Tadic, Shane Long, Graziano Pelle, Toby Alderweireld, Sadio Mane und noch einige mehr kamen für mehr als 85 Millionen Euro.

Mit Blick auf das Financial Fair Play ließ es Manchester City in diesem Sommer etwas ruhiger angehen. Knapp 73 Millionen Euro gab der englische Meister für neues Personal aus und das meiste davon ging für das Porto-Duo Eliaquim Mangala/Fernando drauf.

Abgerundet werden die Top Ten von der Roma . Beim italienischen Vizemeister waren Juan Iturbe und Kostas Manolas die teuersten Neuverpflichtungen. Die investierten 63 Millionen Euro waren mit Abstand der höchste Betrag der Serie A.

Abgesehen von einem Verein stammen alle Klubs dieser Rangliste aus England oder Spanien. Die beiden deutschen Topteams Borussia Dortmund und Bayern München rangieren auf dem Plätzen elf und zwölf.

*Zahlen von Transfermarkt .

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