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Ballon-d'Or-Gewinner Cristiano Ronaldo kritisiert die Transferpolitik seines Vereins und besonders Florentino Perez, den Präsidenten von Real Madrid.

Madrid. Cristiano Ronaldo hat sich negativ zur Transferpolitik seines Arbeitgebers Real Madrid geäußert. Nach den Transfers von Xabi Alonso zum FC Bayern und Angel Di Maria zu Manchester United zeigte sich der Portugiese gegenüber der MundoDeportivo nicht einverstanden mit den Entscheidungen, die die Königlichen auf dem Transfermarkt getroffen haben.

Demnach unterscheide sich seine Meinung von der des Präsidenten, Florentino Perez, jedoch könne er sie nicht immer frei äußern: "Zu den Transfers habe ich eine klare Meinung, aber ich kann nicht immer sagen, was ich denke. Jeder hat seine Meinung und kann machen was er will. Wenn der Präsident denkt, er muss manche Spieler unter Vertrag nehmen und andere verkaufen, müssen wir seine Entscheidungen respektieren."

"Es könnte sich zum Schlechten wenden"

Des Weiteren gab der Superstar zu verstehen, dass er, wenn er etwas zu sagen hätte, „es nicht so gemacht hätte“, wie Real. In dieser Transferperiode verpflichteten die Madrilenen bisher Keylor Navas, James Rodriguez, Toni Kroos und Chicharito, gaben aber auch unter anderem Angel Di Maria, Xabi Alonso und Alvaro Morata ab.

Dennoch zeigte sich Ronaldo mit Blick auf die neue Saison und die Verpflichtungen zuversichtlich: „Die neuen Spieler verändern das Team. Es könnte sich zum Guten oder zum Schlechten wenden, hoffentlich aber zum Guten.“

Erst gestern unterlagen die Königlichen Real Sociedad trotz einer 2:0-Führung mit 4:2. Ronaldo stand dabei noch nicht im Kader. 

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