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Trotz des zunehmend raueren Tons zwischen Gladbach und dem FC Bayern hofft Sinan Kurt noch auf einen baldigen Wechsel. Streit gibt es um seine Vertragslaufzeit.

Mönchengladbach. Seit Monaten laufen die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach um Sinan Kurt, die Münchner wollen den wechselwilligen Youngster unbedingt verpflichten. Obwohl beide Seiten hinsichtlich der Ablöse noch weit auseinander sind, hofft der 18-Jährige auf einen baldigen Transfer.

"Ich glaube noch an einen Wechsel, habe zumindest sehr große Hoffnung. Ich habe nicht taktiert, sondern Borussia ehrlich gesagt, dass ich meine Chance bei Bayern suchen möchte. Da wäre es doch besser für Gladbach, wenn sie in diesem Sommer die Ablöse noch mitnehmen, die ja nächstes Jahr wegfällt", gab sich Kurt gegenüber der Bild zuversichtlich.

Vertrag bei Gladbach nicht rechtens?

Allerdings ist auch hier noch längst nicht alles geklärt. Gladbach behauptet, dass Kurt bis 2016 unterschrieben hat, der Linksaußen ist aber anderer Meinung: "Ich habe hier drei Jahre bis 2015 plus ein Jahr Option. Das habe ich unterschrieben, als ich 16 war. Da dürfen einen die Klubs aber gar nicht länger als drei Jahre binden. Und der Vertrag lag auch nicht rechtzeitig bei der DFL vor."

Nach Informationen der Sport Bild soll Kurts Manager Michael Decker der Borussia zuletzt sogar mit Klage gedroht haben. Aktuell bieten die Münchner angeblich ediglich eine Ablöse in Höhe von 500.000 Euro plus Bonuszahlungen über maximal eine Million Euro, Gladbach fordert aber 2,5 Millionen und soll erst ab Angeboten über zwei Millionen Euro gesprächsbereit sein.

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