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Liverpool: Benimmklausel für Mario Balotelli?

Der FC Liverpool sichert sich offenbar ab. Mario Balotelli soll in seinem möglichen Vertrag einige Benimmklauseln bekommen, mit Milan ist derweil scheinbar alles klar.

Liverpool. Der FC Liverpool sichert sich für die geplante Verpflichtung von Milans Mario Balotelli offenbar ab. So würde ein möglicher Vertrag Benimmklauseln enthalten. Diese sollen dem Vize-Meister ermöglichen, den Nationalstürmer zur Rechenschaft zu ziehen, sollte er sich nicht benehmen können.

So schreibt es der Guardian, aber auch das Liverpool Echo machte am Freitag mit diesem Thema auf. Dieser Schritt scheint von Brendan Rodgers wohlüberlegt. Immerhin kassierte Balotelli während seiner zweieinhalb Jahre bei Manchester City ganze vier Platzverweise.

Als er für elf Spiele gesperrt wurde, wurde ihm von City ein halber Monatslohn gestrichen. Vor allem Balotellis Benehmen außerhalb des Platzes sowie sein Einsatz im Training ist Rodgers wichtig. So hat er es auch von seinen anderen Spielern stets verlangt.

Doch Balotellis Nationalmannschaftskollege Andrea Pirlo machte Rodgers schon Hoffnungen. Der exzentrische Stürmer sei viel erwachsener geworden, versicherte der Zauberfuß gemäß dem Echo. "Er ist nicht mehr so ein Spieler. Jeder, der so über ihn redet", betonte Pirlo, "lebt in der Vergangenheit. Die Medien müssen nicht mehr darüber schreiben. Es ist Zeit seine Leistung auf dem Platz zu bewerten."

Auch der erfahrene Harry Redknapp gab bereits seinen Senf zum potenziellen Neuzugang der Reds ab: "Er wird Tore schießen und 22 Millionen sind wirklich nicht viel. Wenn er nicht so wäre, wie er ist, müssten sie 50 Millionen Euro auf den Tisch legen."

Einigung steht kurz bevor

Zwischen Milan und Liverpool soll es bereits eine Einigung in Punkt der Ablösesumme geben. Gespräche aus der Nacht zum Freitag wurden im Liverpooler Umfeld als "produktiv" beschrieben. Ein Abschluss soll am Wochenende erfolgen. Abhängig davon ist aber auch der Benimm-Code. Akzeptiert Balotelli diesen nicht, ist ein Wechsel nahezu ausgeschlossen. Obwohl der frühere Rekordmeister dringend noch neue Offensivpower benötigt.

Der Wechsel von Loic Remy kam aufgrund medizinischer Probleme nicht zustande, das Interesse an Radamel Falcao und Edinson Cavani wurde wohl aus finanziellen Gründen nicht weiter vertieft.

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