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Das 21-jährige Supertalent hat zuletzt auch bei der WM mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Halb Europa schien schon seine Fühler nach ihm ausgestreckt zu haben.

Turin. Der Berater von Paul Pogba hat gegenüber L’Equipe verlautbaren lassen, dass es aktuell keinerlei Gespräche mit Juventus gebe. Damit widerspricht er Sportdirektor Beppe Marotta, der kürzlich noch davon sprach, dass man in Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung stehe.

Die französische Nachwuchshoffnung ist vertraglich bis 2016 an die Bianconeri gebunden. Trotzdem kamen in der Vergangenheit immer wieder Gerüchte auf, dass er schon in diesem Sommer den nächsten Karriereschritt wagen wollte und zu einem der absoluten Topklubs Europas wechseln würde.

Marotta hatte kürzlich noch vermeldet, dass “die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung Pogbas bereits im Gange“ wären. Diese Aussage kann man jetzt offensichtlich als taktisches Geplänkel verbuchen. Pogbas umtriebiger Berater Mino Raiola äußerte sich zumindest verwundert: “Es gab bisher kein Treffen mit Juventus und es ist bislang auch keines vereinbart.“ Er vergaß jedoch nicht anzufügen, dass sein Klient “sich im Moment in Turin sehr wohl“ fühle.

Pogba wechselte 2012 ablösefrei aus der Nachwuchsakademie von Manchester United zur Alten Dame. Unter Ex-Trainer Antonio Conte reifte er schnell zu einer festen Größe in der Turiner Startformation und kam in der letztjährigen Saison, die mit dem 30. Scudetto für den italienischen Rekordmeister endete, auf insgesamt 36 Einsätze.

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