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Reus zu Atletico? "Das ist unmöglich"

Nicht, dass es einen Mangel an Interessenten für den Superstar des BVB gäbe, doch der spanische Meister ist nicht darunter, wie dessen Präsident bestätigte.

Madrid. Der Kampf um Marco Reus ist in vollem Gange. Der FC Bayern München positioniert sich regelmäßig mit markigen Statements und befeuert den Kleinkrieg mit Borussia Dortmund im Hinblick auf die Ausstiegsklausel des Angreifers. Dazu machen ständig neue Gerüchte um Interessenten die Runde – aus England, Spanien, jüngst soll auch Atletico Madrid darunter sein, doch das wies deren Präsident nun klar zurück.

"Ich habe keine Ahnung, wo diese Gerüchte um Marco Reus herkommen", wurde Enrique Cerezo gegenüber dem Radiosender Onda Zero deutlich. "Er ist ein Spieler, der zu diesem Zeitpunkt völlig außerhalb unserer Möglichkeiten liegt."

Klausel sorgt weiter für Unruhe

Der Atletico-Boss fuhr fort: "Schauen Sie: Wenn er ein hochdotiertes Angebot von Manchester United hatte und nicht dorthin wechselte, werden wir ihn nicht mit einem niedrigeren Angebot locken können." Bereits Miguel Gil Marin, der Vorstandsvorsitzende des spanischen Meisters, hatte sich zuletzt ähnlich geäußert.

Marco Reus soll den BVB im nächsten Jahr mittels einer Ausstiegsklausel über 35 Millionen Euro verlassen können, laut Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge liegt diese allerdings lediglich bei 25 Millionen Euro. Der Spieler selbst hat allerdings bisher keine Wechselabsichten verlauten lassen. Dortmund arbeitet dem Vernehmen nach seit Längerem daran, den Spieler langfristig zu binden und ihm die Klausel abzukaufen.

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