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Martinez-Verletzung: Bayern wollen reagieren

Der Kreuzbandriss des Spaniers sorgt bei den Münchnern für ein Umdenken. Der Rekordmeister will noch einmal auf dem Markt aktiv werden. Pep möchte einen neuen Innenverteidiger.

München. Der FC Bayern sieht sich nach dem Kreuzbandriss von Javi Martinez gezwungen, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Trainer Pep Guardiola und der Technische Direktor Michael Reschke bestätigten entsprechende Überlegungen. Eine Rückkehr von Daniel van Buyten ist indes kein Thema.

"Wir brauchen sicher einen neuen Spieler. Wir müssen reagieren. Wir haben Kandidaten. Wir werden analysieren, wer für uns die Qualität hat", sagte Guardiola auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Auftakts im DFB-Pokal bei Preußen Münster.

"Wir haben noch 15 Tage und bis dahin werden wir noch reagieren", so der Katalane weiter, der Einblick in seine Überlegungen gab: "Wir haben rechts in der Innenverteidigung nur Jerome Boateng. Auf dieser Position brauchen wir einen neuen Spieler. Aber vielleicht gibt es der Markt nicht her."

Pep will einen jungen Spieler

Martinez erlitt im Supercup gegen Borussia Dortmund (0:2) nach einem Zweikampf mit Marcel Schmelzer einen Kreuzbandriss und wird dem Doublesieger in den kommenden Monaten nicht zur Verfügung stehen. Das reißt ein Loch ins defensive Mittelfeld sowie in die Innenverteidigung, die mit Daniel van Buyten (Karriereende) eine weitere Stütze verlor.

Überlegungen, den Belgier für die Zeit der Abwesenheit des früheren Bilbao-Profis zu reaktivieren, gibt es bei den Bayern allerdings nicht. "Er ist zurückgetreten. Er hat hier eine sehr gute Saison gespielt. Wir suchen einen jungen Spieler", so Guardiola.

Für das Defensivzentrum werden unter anderem Mehdi Benatia von der AS Roma, Stefan Savic aus Florenz und Daniel Agger vom FC Liverpool als mögliche Neuzugänge an der Säbener Straße gehandelt.

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