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Nasri beleidigt Arsenal-Fans

Der Franzose hält die Pfiffe der Gunners-Anhänger für eine Dummheit, zudem habe Arsenal in der Meisterschaft nichts zu melden. Nasris Nationalmannschaftskarriere ist indes vorbei.

Manchester. Im Vorfeld des Duells zwischen Manchester City und dem FC Arsenal um den FA Community Shield gießt Ex-Gunner Samir Nasri Öl ins Feuer und poltert gegen die Anhänger der Londoner. Unterdessen beendete der Franzose seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Nasri schloss sich nach drei Jahren in der Hauptstadt im Sommer 2011 den Citizens an und kassierte bei den folgenden Aufeinandertreffen mit den Gunners regelmäßig Pfiffe. "Die Beleidigungen sind mir auf dem Platz egal. Ich denke, das ist einfach dumm", so Nasri in der Daily Mail.

"Ich bin kein Arsenal-Fan, ich komme nicht aus London. Wenn wir ehrlich sein wollen: Wir Spieler gehen danach, was das Beste für uns und unsere Karriere ist", erklärte der 27-Jährige, der am Sonntag in Wembley im Duell zwischen Meister und Pokalsieger den ersten Titel der Saison anstrebt.

"Arsenal hat Schwächen in der Defensive"

In der Liga indes hält Nasri seinen Ex-Klub nicht für konkurrenzfähig. "Ich denke, von Chelsea wird die größte Gefahr ausgehen", sagte er. "Arsenal hat Schwächen in der Defensive", so Nasris Urteil, den auch der Transfer von Alexis Sanchez kalt ließ: "Die Premier League ist nicht La Liga. Es ist sehr, sehr hart."

Nasri hatte selbst einst Anlaufschwierigkeiten, ist aber mittlerweile ein gestandener Profi auf der Insel - anders als in der Nationalmannschaft. Für die WM wurde er nicht nominiert, die darauffolgende Twitter-Attacke seiner Lebensgefährtin gegen Didier Deschamps sorgte für einen Eklat. Nun zog Nasri die Konsequenzen und trat zurück.

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