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Am Samstag machte die News die Runde, Joseph Akpala verlasse Werder so gut wie sicher. So sicher ist es aber gar nicht, wie das Spiel in Leicester zeigte.

Leicester. Der Grund für die Zweifel am Wechsel Joseph Akpalas von Werder Bremen zu Karabükspor sind einfach: Der Nigerianer reiste mit zum Test nach England und nicht zu einem möglichen Medizincheck in die Türkei.

"Ich hatte noch keinen Kontakt zu den Verantwortlichen, das macht alles mein Manager", gab der 27-Jährige am Rande der 0:1-Niederlage der Norddeutschen der Kreiszeitung Syke zu verstehen.

Akpala will weg

Auch wenn der Deal noch lange nicht in trockenen Tüchern zu sein scheint, will Akpala unbedingt zurück in die Türkei. "Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt und der Trainer möchte gerne mit mir weiterarbeiten", machte er keinen Hehl aus seinen Wechselabsichten. Immerhin trug er in elf Einsätzen vier Tore bei, als er in der vergangenen Saison dorthin verliehen wurde.

Anders als mit dem Weser-Klub könnte er mit Karabükspor sogar international spielen. Die Türken kämpfen am 21. August und eine Woche später gegen St. Etienne um einen Platz in der Europa League. Wenn es zeitlich hinkommt, könnte der Stürmer dann seinen Teil beitragen. Wenn die "klaren" von Werder gestellten Parameter - kurzum die Ablösesumme - erfüllt seien, "kann der Wechsel in zehn Minuten vollzogen sein", sagte schon Manager Thomas Eichin am Samstag. Dann hätte Eichin auch frisches Geld für neue Spieler.

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